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Barsinghausen Erster Neujahrsempfang der Egestorfer Vereine
Umland Barsinghausen Erster Neujahrsempfang der Egestorfer Vereine
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00:17 16.01.2019
In der Fritz-Ahrberg-Halle präsentieren sich neun Vereine und Organisationen. Quelle: Elena Everding
Egestorf

In den meisten Ortschaften ist er längst eine Tradition, nun lädt auch Egestorf ein: Der Neujahrsempfang der Egestorfer Vereine und Organisationen hatte am Sonntag eine gelungene Premiere. Nach einem Sektempfang und Grußworten stellten neun Vereine in der Fritz-Ahrberg-Halle an Ständen ihre Arbeit vor.

Die Idee für das neue Format war nach dem internen Neujahrsempfang des TSV Egestorf im vergangenen Jahr aufgekommen. „Wir dachten, dass wir so etwas auch öffentlich mit allen Vereinen machen könnten“, erzählte Frank Krone, Sprecher der Egestorfer Vereine. Er holte neben dem Sportverein auch die Ortsfeuerwehr, das Mandolinen- und Gitarrenorchester, die Deistersterne, den Männer- und Frauenchor, den 1. FC Germania, das DRK, die Christus-Kirchengemeinde und den Egestorfer Ortsverband vom Verband Wohneigentum Niedersachsen mit ins Boot, außerdem CDU, SPD und FDP.

„Wir wollen zeigen, was Egestorf alles kann“, sagte Krone und stellte die Arbeit des Vereins Deistersterne heraus, der sich für benachteiligte Kinder einsetzt und zurzeit den Waldspielplatz im Deister komplett erneuert. Außerdem wies Krone darauf hin, dass beim Neujahrsempfang Spenden für den Fuchsbau des Ambulanten Hospizdienstes Aufgefangen gesammelt würden, der sich der Trauerarbeit mit Kindern widmet.

Von Seiten des Stadtrats begrüßte die Ratsfrau Claudia Pannki (SPD) die Gäste und verwies auf die Tradition Egestorf: Seit 50 Jahren genieße Barsinghausen, wozu Egestorf seitdem gehöre, Stadtrecht. „Egestorf ist mehr als ein Stadtteil“, stellte Pannki fest, das zeige das rege Gemeindeleben hier. Sie sei sich deshalb sicher, dass der Neujahrsempfang gut angenommen wird.

Nach den Grußworten und einem Imbiss blieb Zeit, sich an den Ständen der Vereine umzuschauen. Die Egestorfer Feuerwehr will für mehr Nachwuchs in den eigenen Reihen werben. „Wir haben zwar steigende Mitgliederzahlen, aber im Jugendbereich könnten es noch mehr sein“, sagte Ortsbrandmeister Sven Sörenhagen.

Auch beim Männer- und Frauenchor Egestorf sind neue Sänger immer willkommen. Der seit 1862 existierende Chor zeigte an seinem Stand alte Fotos aus seiner langen Geschichte. Den 40 aktiven Sängerinnen und Sängern stehe in diesem Jahr ein Neuanfang bevor, sagte Vorsitzende Angelika Richter: Seit Januar ist Martina Blume neue Chorleiterin.

Mehr Unterstützung wünscht sich auch der 1. FC Germania Egestorf-Langreder, und zwar bei den Heimspielen der ersten Herrenmannschaft. Durchschnittlich 250 Zuschauer seien bei den Heimspielen im Stadion. „Das ist traurig für die Sportler und Ehrenamtlichen, zumal Germania in der vierten Liga spielt“, bedauert Vizepräsident Andreas Nikolai. Zudem seien viele Zuschauer auch für die Finanzen des Vereins von Vorteil.

Zum ersten Mal luden die Egestorfer Vereine und Organisationen zu einem gemeinsamen Neujahrsempfang in die Fritz-Ahrberg-Halle ein. Dort informieren sie die Gäste über ihre Arbeit.

Von Elena Everding

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