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Barsinghausen Förderverein für Ausbildungsmesse gegründet
Umland Barsinghausen Förderverein für Ausbildungsmesse gegründet
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13:57 11.01.2019
Der Vorstand des neu gegründeten Fördervereins: Schriftführer Thomas Wolf (von links), erster Vorsitzender Max Matthiesen, stellvertretender Vorsitzender Thomas Schmidt und Kassenwart Reinhard Meyer. Quelle: Frank Hermann
Barsinghausen

Nach einjähriger Pause im Jahr 2018 soll es auch in Zukunft weitere Ausbildungsmessen in Barsinghausen geben. Zu diesem Zweck haben 21 Frauen und Männer am Donnerstagabend einen Förderverein gegründet, der sich künftig um die Organisation dieser Informations- und Kontaktbörse kümmert. Die nächste Ausbildungsmesse soll bereits am Donnerstag, 21. Februar, um 9 Uhr im Zechensaal beginnen.

Schüler und Betriebe nutzen die Ausbildungsmesse im Zechensaal als Informations- und Kontaktbörse. Quelle: Archiv

An der Spitze des neuen Fördervereins steht laut Beschluss der Versammlung ein vierköpfiger Vorstand mit dem ersten Vorsitzenden Max Matthiesen, dem stellvertretenden Vorsitzenden Thomas Schmidt, Kassierer Reinhard Meyer und Schriftführer Thomas Wolf. Acht weitere Gründungsmitglieder gehören dem erweiterten Vorstand als Beisitzer an: Daniela Möhlenbrock, Reinhard Dobelmann, Frank Glaubitz, Jennifer Gäfke, Claus Bischoff, Monika Scheibe, Philipp Lattmann und Susanne Schott-Lemmer.

Offen bleibt zunächst die Einbindung der weiterführenden Schulen in den Förderverein. „Für unsere Ziele ist es ein absolutes Muss, die Schulen sowohl inhaltlich als auch institutionell mitzunehmen“, erklärte Schriftführer Thomas Wolf.

In der Gründungsversammlung hieß es, eine Mitgliedschaft der Schulen als Institution sei ausgeschlossen. Damit geben sich die Schulleiter der Goetheschule-KGS, der Lisa-Tetzner-Oberschule und des Hannah-Arendt-Gymnasiums jedoch nicht zufrieden – und wünschen sich mehr Beteiligung. Der Verein will nun schnell Wege finden, den Schulen ein Mitwirkungsrecht zu ermöglichen.

Auf Initiative des ehemaligen Landtagsabgeordneten Max Matthiesen und dessen Mitarbeiterin Jennifer Gäfke organisierte das Matthiesen-Landtagsbüro von 2010 bis 2017 bislang acht Ausbildungsmessen. Zuletzt beteiligten sich rund 45 Betriebe sowie mehr als 1000 Schüler an dieser großen Kontakt- und Organisationsbörse, um jungen Menschen den Übergang vom Schul- und Berufsleben zu erleichtern.

Mit dem Ausscheiden von Max Matthiesen aus dem Landtag nach der Wahl 2017 fiel dessen Landtagsbüro als Organisationsplattform weg. „Der neue Förderverein soll nun das organisatorische Rückgrat für die Ausbildungsmesse werden“, erläuterte Matthiesen in der Gründungsversammlung. Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels sei es wichtig, jungen Menschen den Weg in einen passenden Ausbildungsberuf aufzuzeigen.

Zu den 21 Gründungsmitgliedern des Fördervereins gehören Vertreter von Handwerksbetrieben und Dienstleistern sowie zum Beispiel auch des Freiwilligen-Zentrums Barsinghausen sowie der Labora-Jugendwerkstätten. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 5 Euro monatlich.

Für die 9. Ausbildungsmesse am Donnerstag, 21. Februar, ab 9 Uhr im Zechensaal und auf dem Zechengelände laufen bereits die Vorbereitungen. „Bislang haben schon 30 Betriebe angekündigt, wieder mitmachen zu wollen. Diese Resonanz zeigt, wie groß das Interesse ist“, betonte Matthiesen.

Von Frank Hermann

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