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Barsinghausen Kinderbetreuung soll noch besser werden
Umland Barsinghausen Kinderbetreuung soll noch besser werden
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00:18 08.07.2018
Stadtverwaltung und Kita-Stadtelternrat arbeiten eng zusammen für eine Qualitätsentwicklung in den Kindertagesstätten: Thomas Wolf (von links), Marc Lahmann, Fabian Illig, Antje Baumgarten, Tobias Voigt und Benjamin Rausch. Quelle: Frank Hermann
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Barsinghausen

Auf eine möglichst hohe Qualität in der Kinderbetreuung setzt die Stadt Barsinghausen in enger Zusammenarbeit mit den Eltern und mit dem Betreuungspersonal. Als Grundlage für weitere Verbesserungen dienen jetzt die Ergebnisse einer großen Elternumfrage aus dem Frühjahr.

„Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Qualität in den Betreuungseinrichtungen stetig weiter zu entwickeln. Dazu liefert uns die Umfrage wichtige Ansatzpunkte“, erläuterte der Erste Stadtrat Thomas Wolf in einer Gesprächsrunde der Verwaltungsspitze mit dem Vorstand des Kita-Stadtelternrates.

Im Vorfeld der Umfrage hatte der Stadtelternrat zum Mitmachen aufgerufen -- und auf diese Weise zu einer hohen Rücklaufquote von etwa 50 Prozent beigetragen. Diese starke Elternbeteiligung gewährleiste aussagekräftige Ergebnisse für ein bedarfsgerechtes und zukunftsfähiges Kita-Konzept, betonte der Elternratsvorsitzende Fabian Illig, der zudem von einer „Bürgerbeteiligung zur aktiven Mitgestaltung“ sprach.

Zu den Ergebnissen der Elternbefragung gehören unter anderem der Wunsch nach mehr Informationen über die Öffnungszeiten der 24 Betreuungseinrichtungen im Stadtgebiet sowie über das Verfahren zur Platzvergabe. Laut Kita-Qualitätsmanagerin Antje Baumgarten vom zuständigen Fachdienst der Stadtverwaltung wünschen sich 47 Prozent der Eltern ein wohnortnahes Betreuungsangebot für ihre Kinder.

„Und 49 Prozent der Eltern wollen ihr Kind bereits ab dem ersten Lebensjahr in eine Betreuung geben“, erläuterte Baumgarten. Für 32 Prozent der Eltern reichten die Betreuungszeiten in den Kitas allerdings nicht aus, um Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. „Wir werden Pläne erarbeiten, um die Betreuungszeiten noch besser an die Bedarfe der Eltern anzupassen“, kündigte die Qualitätsmanagerin an.

Überaus positiv sei die Aussage von 90 Prozent der Eltern, sich in den Einrichtung wohl und wertgeschätzt zu fühlen. „Väter und Mütter sehen unsere Fachkräfte als kompetent an“, sagte Antje Baumgarten.

Diese Sicht bestätigte auch der Elternratsvorstand: „Wir wissen, dass in den Einrichtungen wirklich gute Arbeit geleistet wird“, erklärte Fabian Ilig. Nun gehe es darum, die Umfrageergebnisse für einen weiteren Entwicklingsschritt zu nutzen.

Kurzfristig will der städtische Fachdienst für Kinderbetreuung nach den Sommerferien alle Kindergärten und Tagesstätten besuchen, um die Ergebnisse für jede Einrichtung zu besprechen und Verbesserungsmöglichkeiten auf den Weg zu bringen. Langfristig sei die Umfrage dazu geeignet, die künftige Kita-Planung in die richtige Richtung zu lenken: „Es geht darum, welche Betreuungsplätze wann und wo gebraucht werden“, sagte Fabian Illig.

Von Frank Hermann

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