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Barsinghausen Neue Autobahnraststätte bei Bantorf wird frühestens 2022 fertig sein
Umland Barsinghausen Neue Autobahnraststätte bei Bantorf wird frühestens 2022 fertig sein
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17:27 13.03.2019
Der Autobahnparkplatz Bückethaler Knick bei Bantorf bietet zurzeit Platz für 71 Lastzüge. Nach dem Neubau der Autobahnraststätte soll es 278 Lkw-Stellplätze geben. Quelle: Andreas Kannegießer
Bantorf

Die Pläne zum Bau der neuen Autobahnrastanlage Calenberger Land bei Bantorf verzögern sich weiter. Nach Mitteilung der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr ist das im März 2017 eingeleitete Planfeststellungsverfahren für das Großprojekt noch nicht abgeschlossen. Zu dem Vorhaben seien zahlreiche Einwendungen eingegangen, zu denen die Landesbehörde Stellung nehmen müsse, sagt Julia Fundheller, stellvertretende Leiterin des Geschäftsbereichs Hannover der Landesbehörde. „Zu einzelnen Stellungnahmen sind Gutachten zu fertigen, dies dauert noch an.“

Seit Jahren fehlen Stellplätze für Lastwagen entlang der Autobahn 2. Um für Entlastung zu sorgen, plant die Landesbehörde einen Raststättenneubau in Fahrtrichtung Berlin in Höhe des Gewerbegebiets Bantorf-Nord. Dazu sollen das Areal des vorhandenen Autobahnparkplatzes Bückethaler Knick Süd sowie angrenzende Grundstücksflächen genutzt werden.

Nach den Worten von Fundheller ist der vorhandene Parkplatz rund 4,7 Hektar groß. Durch die Erweiterung zur Rastanlage Calenberger Land würden rund 6,6 Hektar Fläche zusätzlich versiegelt. Die neue Raststätte werde dann Platz für 278 Lastzüge und 130 Personenwagen bieten. Bisher können auf dem Parkplatz Bückethaler Knick 71 Lastwagen und 75 Pkw abgestellt werden. „Wir rechnen mit Baukosten von rund 17 Millionen Euro“, sagt die stellvertretende Behördenleiterin.

Die Vorbereitungen für den Neubau dauern seit mehr als fünf Jahren an. Ursprünglich hatte die Landesbehörde gehofft, schon im Jahr 2017 mit den Bauarbeiten beginnen zu können. Dieser Plan hatte sich zerschlagen, seither kommt das Vorhaben nur langsam voran. Zum Verfahren sind laut Fundheller 33 Stellungnahmen von Trägern öffentlicher Belange und neun private Einwendungen bei der Landesbehörde eingegangen.

Sobald Stellungnahmen zu allen Einwendungen und den notwendigen Gutachten erarbeitet sind, soll es einen öffentlichen Erörterungstermin als Voraussetzung für den Planfeststellungsbeschluss geben. „Wir gehen davon aus, dass der Erörterungstermin im Frühjahr stattfinden kann und der Beschluss dann in der zweiten Jahreshälfte 2019 ergeht“, berichtet Fundheller. Danach folge die umfangreiche Ausführungsplanung und die detaillierte Bauvorbereitung. Zudem müssten vergaberechtliche Fristen eingehalten werden. Deshalb sei von einem Baustart im Jahr 2021 auszugehen, sagt die Planerin. Der Bau einer solchen Anlage dauere erfahrungsgemäß ein gutes Jahr. „Eröffnung wäre also voraussichtlich 2022.“

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Von Andreas Kannegießer

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