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Barsinghausen SPD-Ortsverein sucht engeren Kontakt zu Mitgliedern
Umland Barsinghausen SPD-Ortsverein sucht engeren Kontakt zu Mitgliedern
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17:36 28.06.2018
Die SPD will sich auf allen Ebenen der Partei erneuern, um aus dem Umfragetief zu kommen. Quelle: dpa
Barsinghausen

Der Barsinghäuser SPD-Ortsverein will seine Mitglieder künftig bei der politischen Arbeit vor Ort stärker einbinden. In den jüngsten Versammlungen des Ortsvereins haben sich die Teilnehmer Gedanken darüber gemacht, wie der bundesweite Erneuerungsprozess der SPD auch auf lokaler Ebene vorangetrieben werden kann. Die Sozialdemokraten reagieren mit dem Projekt auf die letzten Wahlschlappen auf Bundes- und Länderebene und die anhaltend schlechten Umfragewerte der Partei.

„Wir wollen unsere Strukturen umstellen“, sagt Barsinghausens Ortsvereinsvorsitzender Reinhard Dobelmann. Die Beteiligung und das Interesse der Mitglieder solle mit dem Einsatz neuer Formate gesteigert werden, kündigt Dobelmann an. Eines dieser Formate ist eine sogenannte „Brotzeit“, zu der die Partei künftig an jedem letzten Dienstag im Monat einlädt. Schauplatz ist jeweils das Büro der SPD-Ratsfraktion an der Altenhofstraße. Dort ist auch Platz für kleinere Zusammenkünfte mit ein oder zwei Dutzend Teilnehmern. „Wir wollen damit eine Diskussionsmöglichkeit in lockerer Atmosphäre schaffen“, sagt der Ortsvereinsvorsitzende. Die Themen seien nicht gesetzt, jedes Mitglied könne vorbringen, was es beschäftige.

Das zweite bereits beschlossene Veranstaltungsformat sind sachbezogene Mitgliederversammlungen, die nach Bedarf etwa viermal im Jahr ausgerichtet werden sollen. „Ziel ist ein intensiver Meinungsaustausch zu allgemeinen Themen“, sagt der SPD-Chef. Nach Möglichkeit sollen daran die örtlich zuständigen Abgeordneten Matthias Miersch (Bundestag) und Claudia Schüßler (Landtag) teilnehmen, aber auch andere Funktionsträger der Sozialdemokratischen Partei. Die Diskussionsthemen können von Mitgliedern vorgeschlagen werden oder folgen aktuellen politischen Ereignissen. Ein Begriff oder Name für diese neue Form der Mitgliederversammlung wird laut Dobelmann noch gesucht. Wichtig ist dem Ortsvereinsvorstand insbesondere ein besserer Kontakt mit den Mitgliedern vor Ort. „Wir sind jederzeit erreichbar für Anliegen“, betont Dobelmann.

Bereits im April hatte der Ortsverein bei einer Versammlung beschlossen, Arbeitskreise zu besonders herausfordernden politischen Schwerpunktthemen zu gründen. Die vier Gruppen beschäftigen sich mit den Themen Nahverkehr, Wohnungsbau, Schulen und Umwelt. Inzwischen seien diese Arbeitsgruppen auch mit Personen besetzt worden, berichtet Dobelmann. Seine nächste Mitgliederversammlung plant der Ortsverein für September.

Von Andreas Kannegießer

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