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Barsinghausen Spenden ermöglichen Kindern den Schulbesuch
Umland Barsinghausen Spenden ermöglichen Kindern den Schulbesuch
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16:25 11.09.2018
Finja (von links), Emily, Pastorin Uta Junginger, Luisa, Diakonin Katrin Wolter und Anita überreichen die 1500-Euro-Spende an Ute Gierczynski-Bocandé. Quelle: Frank Hermann
Barsinghausen

 Immer mehr Gruppen und Initiativen aus Barsinghausen unterstützen das Schülerhilfe-Projekt im Senegal – gegründet von der gebürtigen Barsinghäuserin Ute Gierczynski-Bocandé, die seit vielen Jahren in dem westafrikanischen Land lebt. Bereits seit mehreren Jahren engagiert sich die Marien-Kirchengemeinde für die Schülerhilfe. Konfirmanden aus der Gemeinde haben jetzt eine Spende von 1500 Euro überreicht.

Nach Angaben von Pastorin Uta Junginger fühlt sich die Gemeinde dank der persönlichen Kontakte zu Gierczynski-Bocandé eng mit der Schülerhilfe verbunden. Zudem besuchte eine kleine Gruppe mit Pastorin Junginger und Jugendlichen vor zwei Jahren das Projekt im Senegal, um sich einen Eindruck vor Ort zu verschaffen.

Bei Besuchen in Barsinghausen berichtet Ute Gierczynski-Bocandé regelmäßig im Marien-Konfirmandenunterricht über die Schülerhilfe – und damit über den Aufbau sogenannter Buschschulen in abgelegenen Regionen sowie über ein Internat für ältere Schüler in der Provinzstadt Salémata.

„Wir erleben eine große Freude der Kinder, zur Schule gehen zu dürfen. Und dort, wo es Schulen gibt, steigt auch der Anteil der Mädchen, die am Unterricht teilnehmen“, erläuterte die ehemalige Barsinghäuserin, die gemeinsam mit ihrem Ehemann Jacques Bocandé vor einigen Jahren die Schülerhilfe initiiert hat.

Zwar bestehe auch im Senegal eine Schulpflicht für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre. Allerdings seit der Staat allein überfordert, ein funktionierendes Schulsystem aufzubauen und zu unterhalten.

Aus den Erlösen mehrerer Kollekten sowie aus Konfirmandenspenden und größeren Einzelzuwendungen hat die Gemeinde einen Betrag von 1500 Euro für die Schülerhilfe zusammengetragen. Finanzielle Unterstützung gab es in den Vortagen bereits vom Eine-Welt-Laden, vom Bücherhaus am Thie, von der Senegal-AG am Hannah-Arendt-Gymnasium (HAG) sowie vom Fairen Frühstück im Gemeindehaus.

„Allein mit den 1500 Euro von der Marien-Gemeinde könnten wir 100 Kinder aus dem Internat etwa sechs Wochen komplett verpflegen. Oder das Geld würde ausreichen, um zwei kleine Buschschulen mit Mobiliar auszustatten“, erklärte Ute Gierczynski-Bocandé.

Von Frank Hermann

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