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Barsinghausen Gerätehaus-Projekt kommt nur langsam voran
Umland Barsinghausen Gerätehaus-Projekt kommt nur langsam voran
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17:41 09.01.2019
Die neue Fahrzeughalle steht und die Rolltore sind montiert. Aber die ausstehenden Arbeiten auf dem Außengelände verzögern das Projekt. Quelle: Frank Hermann
Hohenbostel

Nur ganz langsam kommt das Projekt zur Erweiterung und zum Umbau des Feuerwehrhauses in Hohenbostel voran. Während die Arbeiten auf dem Außengelände in den Wintermonaten komplett ruhen, hat die Feuerwehr im Altbau mit den ersten Eigenleistungen begonnen. Trotz dieser erneuten Verzögerungen wollen Stadtverwaltung und Feuerwehr das Bauvorhaben im Jahr 2019 abschließen.

Die Feuerwehr Hohenbostel wartet darauf, im alten Feuerwehrhaus endlich mehr Platz für den Umkleidebereich schaffen zu können. Quelle: Frank Hermann

Immer wieder begleiten Schwierigkeiten und Probleme das Projekt in Hohenbostel. Bereits in der Planungsphase musste die Feuerwehr viel Geduld aufbringen, bis dann nach langer Vorbereitung im September 2017 der erste Spatenstich erfolgte. Technische Probleme bei der Gestaltung des Außengeländes führten vor wenigen Wochen zu einem erneuten Rückschlag: Nachträglich stellte sich heraus, dass der Höhenunterschied zum benachbarten Spielplatz falsch eingeschätzt worden war. Das Gefälle muss nun mithilfe sogenannter L-Steine abgefangen und gesichert werden.

Außerdem muss die Wendefläche für die Einsatzfahrzeuge vor den Erweiterungsbau eine robuste Pflasterung erhalten. Schotterrasen als Belag, wie ursprünglich vorgesehen, reicht für die schweren Fahrzeuge nicht aus.

„Da müssen wir uns selbstkritisch an die eigene Nase fassen. In der ursprünglichen Planung ist es zu Fehlern gekommen, weil wir Kosten sparen wollten“, erläutert des Erste Stadtrat Thomas Wolf.

Nun kommt es wegen der zusätzliche Arbeiten im Außenbereich zu Mehrkosten von etwa 120000 Euro. Damit erhöhen sich die Gesamtkosten auf rund eine Million Euro.

In den Wintermonaten ruhen jedoch die Arbeiten des Garten- und Landschaftsbauers auf dem Außengelände. Zwar steht der fertige Erweiterungsbau für die rund 140 Quadratmeter große Fahrzeughalle mit Werkstatt und Lager – solange der Außenbereich nicht weitgehend hergestellt ist, können die Einsatzfahrzeuge aber nicht in die neue Halle umziehen und den Platz im Altbau räumen.

„Voraussichtlich im Mai steht der Neubau für die Fahrzeuge zur Verfügung. Dann wird auch die Abgasabsauganlage montiert“, sagt Thomas Wolf.

Mitglieder und Helfer der Ortsfeuerwehr leisten derzeit erste Arbeiten für den Umbau des alten Gerätehauses im Innenbereich. Dort sollen moderne Umkleideräume für die Einsatzkräfte sowie separate Sanitäranlagen für die weiblichen Feuerwehrmitglieder entstehen. Zu den geplanten Eigenleistungen der Feuerwehr gehören die Elektro-, Sanitär- und Malerarbeiten sowie die neue Heizung.

Ortsbrandmeister Ralf Buch hält mit seiner Verärgerung wegen der ständigen Verzögerungen nicht hinter dem Berg. „Wir bewegen uns hier auf einer Dauerbaustelle und müssen in den engen Räumen unseres Hauses ständig improvisieren“, erklärt Buch. Dieser Zustand trage nicht zur Motivation der Kameraden bei. „Alle sehnen den Tag herbei, dass wir das Bauprojekt abschließen und endlich mehr Platz haben“, betont Buch.

Von Frank Hermann

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