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Barsinghausen Zweite Gruppe bietet zehn neue Kita-Plätze
Umland Barsinghausen Zweite Gruppe bietet zehn neue Kita-Plätze
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15:44 13.09.2018
Rebecca Mähler spielt in der neuen Kindergartengruppe mit Tim (von links), Giuseppe, Emma und Samuel. Quelle: Frank Hermann
Kirchdorf

Zehn neue Betreuungsplätze für Jungen und Mädchen hat die evangelisch-freikirchliche Hoffnungsgemeinde in ihrer Kindertagesstätte (Kita) Wirbelwind geschaffen. Zu diesem Zweck ließ die Gemeinde im Sommer eine ehemalige Hausmeisterwohnung umbauen. Die Stadt Barsinghausen zahlte einen Investitionskostenzuschuss von 95000 Euro.

Seit 2012 betreibt ein Trägerverein die Kita Wirbelwind mit sieben Krippen- und elf Kindergartenplätzen im Gemeindehaus an der Einsteinstraße. In einer altersübergreifenden Gruppe spielen und lernen Kinder im Alter ab eineinhalb Jahre bis zum Wechsel in die Grundschule.

Mit der Einrichtung einer zweiten Gruppe will der Wirbelwind-Verein den Wünschen vieler Eltern nachkommen. „Mit unserem Angebot geben wir jungen Familien ein Zuhause“, sagt Kita-Leiterin Christel Reichert.

Zudem wachse für die Krippenkinder aus der altersübergreifenden Gruppe die Chance, später auch einen Kindergartenplatz im Wirbelwind belegen zu können. „Dann müssen die Jungen und Mädchen ab drei Jahren nicht mehr in einen anderen Kindergarten wechseln, sondern können hier in ihrer gewohnten Umgebung und bei ihren vertrauten Bezugspersonen bleiben“, erläutert Reichert.

Kinder, Betreuer und Sponsor Steffen Kott freuen sich über den neuen Sonnen- und Regenschutzschirm auf dem Spielgelände der Kita Wirbelwind. Quelle: Frank Hermann

Zur Erweiterung der Tagesstätte hat die Hoffnungsgemeinde eine ehemalige Hausmeisterwohnung direkt neben den bestehenden Kita-Räumen umbauen lassen. Auf einer Gesamtfläche von etwa 90 Quadratmetern entstanden ein großes Spielzimmer, ein kleineres Puppenzimmer sowie eine Küche, Toiletten und ein Büro.

Für den Umbau zahlte die Stadt Barsinghausen einen Zuschuss von 95000 Euro. „In diesem Kostenrahmen sind wir geblieben“, betont die Kita-Leiterin. Eine Vereinbarung über den Betriebskostenzuschuss stehe noch aus.

Erst vor wenigen Tagen, am 1. September, hat die neue Kita-Gruppe ihren Betrieb aufgenommen. Betreuerin Rebecca Mähler kümmert sich in der Startphase zunächst um vier Kinder, nächste Woche kommen zwei weitere Kinder hinzu.

„Vier der zehn Plätze sind noch nicht vergeben worden“, erklärt Cora von der Fecht, Vorsitzende des Wirbelwind-Trägervereins. Für die Platzvergabe sei die Stadtverwaltung zuständig.

Grund zur Freude haben Kinder und Betreuer der Tagesstätte außerdem, weil Kita-Vater Steffen Kott einen großen Schutzschirm für das Außengelände im Gesamntwert von etwa 3500 Euro spendiert hat. Der stabile Schirm steht auf einem Fundament direkt neben dem Sandspielbereich und schützt mit einem Durchmesser von fünf Metern sowohl vor Sonnenstrahlen als auch vor Regen.

„Gerade die Hitze im Sommer hat gezeigt, wie schnell der Sand aufheizt. Unter dem Schirm können wir unsere Kinder bedenkenlos spielen lassen“, sagt Kita-Leiterin Christel Reichert und bedankt sich bei Steffen Kott, einem Experten für Sonnenschutzsysteme.

Von Frank Hermann

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