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Barsinghausen Brücke über den Allerbach ist endlich wieder befahrbar
Umland Barsinghausen Brücke über den Allerbach ist endlich wieder befahrbar
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14:46 10.01.2019
Langreders Ortsbrandmeister Kai Krömer (von links), Bürgermeister Marc Lahmann und Ingenieur Stefan Recht vom Fachdienst Tiefbau sind froh, dass die Bauarbeiten zur Sanierung der Allerbachbrücke abgeschlossen sind. Quelle: Andreas Kannegießer
Egestorf/Langreder

Für die Landwirte im Raum Egestorf und Langreder geht nach eineinhalb Jahren endlich eine Phase der langen Umwege zu Ende: Die Brücke über den Allerbach in der Langreder Feldmark ist nach aufwendigen Sanierungsarbeiten wieder für den Verkehr freigegeben worden. Die Stadt Barsinghausen hat rund 100.000 Euro für die Bauarbeiten ausgegeben.

Bei einer Hauptuntersuchung der Brücke im Jahr 2017 war der schlechte Zustand des Bauwerks aufgefallen: Steine waren herausgebrochen, die Fugen teilweise weit offen, das Geländer war verbogen und der Fahrbahnbelag bröckelte. Daraufhin hatte sich die Verwaltung in Absprache mit Experten dazu entschlossen, die marode Brücke mit Hilfe von Betonpollern für den Fahrzeugverkehr zu sperren. Lediglich Fußgänger und Fahrradfahrer konnten die Brücke danach noch passieren. Besonders den Betrieben mit Viehhaltung habe die Brückensperrung Probleme bereitet, erläutert der Egestorfer Landwirt Gerd-Heinrich Speer. Weite Umwege seien die Folge gewesen, die die beauftragten Lohnunternehmen bei ihren Preisen berücksichtigt hätten. „Da sind teilweise enorme Kosten aufgelaufen“, sagt Speer.

Während der Brückenreparatur ist in den vergangenen Monaten der Natursteinunterbau saniert worden. Die beauftragte Straßenbaufirma hat eine neue Fahrbahndecke hergestellt, ein neues Geländer montiert und seitliche Begrenzungskappen aus Beton gegossen. Allerdings lief das Sanierungsprojekt nicht ganz problemlos: Weil die alte Brücke nicht verbreitert werden konnte und die neuen Geländer recht eng gesetzt waren, hatten die Landwirte Bedenken angemeldet, dass die Brücke mit großen Maschinen problemlos zu befahren wäre. Der städtische Fachdienst Tiefbau nahm die Bedenken auf, wie Bürgermeister Marc Lahmann und Fachdienstleiter Michael Dettmann bei der Freigabe der Brücke erläuterten. Eine Wegeverbreiterung in der Kurve südlich der Brücke ermöglicht nun, dass große Fahrzeuge und Maschinen schnurgerade über die Brücke rollen können und nicht ausschwenken müssen. Die Stadt wollte einen Komplettneubau der Brücke vermeiden. „Das hätte drei- oder viermal soviel gekostet“, sagte Dettmann.

Tafeln mit dem Langreder Ortswappen schmücken nach der Sanierung die Brücke auf beiden Seiten. Nach Lahmanns Worten montiert die Stadt inzwischen bei allen Brückenbauwerken solche Tafeln. „Wir wollen mit den Wappen unsere Ortsverbundenheit zeigen“, sagte der Bürgermeister.

Der Fachdienst Tiefbau plant für dieses Jahr weitere Arbeiten zur Sanierung oder Erneuerung von Brücken: Voraussichtlich im April sollen die Arbeiten für einen neuen Durchlass an der Zufahrt zum Naturfreundehaus beginnen, wie der für Brücken zuständige Fachdienstmitarbeiter Stefan Recht berichtete. Weitere Vorhaben gibt es in der Barrigser Feldmark und in der Wassermühlenstraße in Wichtringhausen. Dort muss eine aufwendige Umfahrung über private Grundstücke hergestellt werden, ehe die neue Brücke gebaut werden kann. Das Projekt in Wichtringhausen werde „eine spannende Maßnahme, die nicht vor dem Sommer beginnt“, sagte Fachdienstleiter Dettmann.

Von Andreas Kannegießer

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