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Barsinghausen Naturkosmetikhersteller Laverana eröffnet neue Zentrale
Umland Barsinghausen Naturkosmetikhersteller Laverana eröffnet neue Zentrale
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00:17 16.03.2019
Die neue Firmenzentrale von Laverana in Hannover wurde im Lichthof eröffnet. Quelle: Tim Schaarschmidt
Hannover

Zum Schluss schwebten die Erkennungszeichen von Lavera, blassrosa Rosenblätter, in den Lichthof. Zuvor hatte am Mittwoch der niedersächsische Wirtschaftsminister Bernd Althusmann in Hannover die neue Firmenzentrale für rund 100 Mitarbeiter des Naturkosmetikherstellers Laverana (Marke Lavera) eröffnet. Der Bau mit einem Lichthof über drei Stockwerke liegt in der Lavesstraße, nur wenige Minuten vom Hauptbahnhof entfernt. Damit wird die Firmenzentrale von Wennigsen nach Hannover verlegt.

Firmenzentrale in Hannover erinnert an Berlin

Althusmann sagte, die Architektur des Lichthofes erinnere ihn ein wenig an das Konrad-Adenauer-Haus in Berlin, die Bundesgeschäftsstelle der CDU. Auch dort würden bei wichtigen Ereignissen die Mitarbeiter die Reden von den Balkonen verfolgen, wie auch am Mittwoch in der neuen Firmenzentrale.

Naturkosmetikmarke Lavera wird aus der Lavesstraße gesteuert

In seiner Festrede hob der Wirtschaftsminister das besondere Geschäftsmodell von Laverana hervor, in den Kosmetika nur Naturprodukte zu verwenden. „Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit ist für viele Menschen ein wichtiges Thema“, betonte er. Deshalb habe sich die Naturkosmetik aus der ursprünglichen Nische heraus zum Markttreiber entwickelt.

Lob für Laverana wegen der Treue zu Niedersachsen

Besonderes Lob erhielt Laverana-Chef Thomas Haase von Althusmann für seine Treue zu Niedersachsen. Derzeit baut Laverana in Barsinghausen-Bantorf ein neues Logistikzentrum, 30 Millionen Euro investiert die Firma, auch das Land Sachsen-Anhalt hatte um die Ansiedlung gebuhlt. „Alle Produkte entstehen komplett in der Region Hannover, von der Idee bis zu Auslieferung“, sagte der Minister.

Althusmann warnte in seiner Ansprache vor den drohenden wirtschaftlichen Risiken in Niedersachsen unter anderem durch den Brexit und den Fachkräftemangel. Bei der Rekrutierung von Fachkräften sei Laverana aber gut aufgestellt, meinte Althusmann. „Erfolgreiche Unternehmen sind diejenigen, die ihre Mitarbeiter für ihre Idee begeistern“, betonte Althusmann. Und das sei Firmenchef Haase in den vergangenen Jahren vorzüglich gelungen.

Firmenchef litt selbst unter Unverträglichkeiten

Haase berichtete, dass er selbst unter der Unverträglichkeit kosmetischer Mittel gelitten habe, so sei es zur Gründung von Laverana im Jahr 1987 gekommen. Die Firma startete mit 5 Mitarbeitern, inzwischen arbeiten für das Familienunternehmen rund 400 Männer und Frauen. Die Marke Lavera wird in über 40 Ländern vertrieben. 82 Prozent aller Deutschen kennen die Marke, Tendenz steigend.

Laverana hat weitere Standorte in Wennigsen (Forschung und Entwicklung) sowie in Ronnenberg-Empelde (Produktion und Abfüllung).

Von Mathias Klein

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