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Arbeitslosigkeit am Deister ist weiter gesunken

Barsinghausen Arbeitslosigkeit am Deister ist weiter gesunken

Der regionale Arbeitsmarkt hat sich auch im Dezember positiv entwickelt. Die Arbeitslosenquote für die drei Kommunen Barsinghausen, Wennigsen und Gehrden ist auf 4,4 Prozent gesunken.

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Die Agentur für Arbeit hat zum Jahreswechsel für den regionalen Arbeitsmarkt eine positive Bilanz gezogen.

Quelle: Archiv (dpa)

Barsinghausen.  Der Arbeitsmarkt im Deistervorland präsentiert sich trotz des saisonbedingt schlechten Wetters in stabiler Verfassung. Die Zahl der Arbeitslosen in Barsinghausen, Wennigsen und Gehrden ist im Dezember gegenüber dem Vormonat erneut gesunken. Zum Jahreswechsel waren 1404 Männer und Frauen ohne Beschäftigung registriert, das sind 28 weniger als Ende November. Die Arbeitslosenquote ist damit von 4,5 auf 4,4 Prozent gesunken.

Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen sind nach Mitteilung der Agentur für Arbeit allerdings geringfügig schlechter als vor einem Jahr. Im Dezember 2016 waren in den drei Deisterkommunen 1382 Menschen arbeitslos.

Im Dezember haben sich in der Barsinghäuser Filiale der Arbeitsagentur 356 Männer und Frauen erstmals oder erneut arbeitslos gemeldet, das sind nahezu genauso viele wie im Vormonat. Gleichzeitig haben 382 Menschen ihre Arbeitslosigkeit beenden können, das sind 40 weniger als im November. Der Bestand an offenen Stellen ist leicht gestiegen: Ende Dezember waren 325 Arbeitsstellen in Barsinghausen, Wennigsen und Gehrden zu besetzen, das sind acht mehr als im November und 18 mehr als vor einem Jahr.

Die Arbeitgeber in den drei Calenberger Kommunen haben im Dezember 53 neue Stellen gemeldet, das sind 13 weniger als vor einem Jahr. Im gesamten Jahr 2017 sind damit laut Arbeitsverwaltung 996 Arbeitsstellen in Barsinghausen, Wennigsen und Gehrden der Behörde zur Besetzung gemeldet worden.

Von den 1404 Arbeitslosen sind 56,3 Prozent Männer und 43,7 Prozent Frauen. Überproportional vertreten sind in dieser Gruppe nach wie vor die Arbeitnehmer über 50 Jahre (460 Betroffene oder 32,8 Prozent aller Arbeitslosen). Auch Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit stellen mit 27,4 Prozent (384 Betroffene) einen großen Anteil. Kein Problem ist derzeit offenbar die Jugendarbeitslosigkeit: Die Statistik verzeichnet zum Jahreswechsel lediglich 27 arbeitslose junge Menschen zwischen 15 und 19 Jahren, das sind 1,9 Prozent aller Betroffenen.

Von Andreas Kannegießer

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