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Nachrichten „Aufgefangen“ bietet neue Trauergruppe an
Umland Barsinghausen Nachrichten „Aufgefangen“ bietet neue Trauergruppe an
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15:56 16.02.2017
Christine Großpietsch und Torsten Fischer von Aufgefangen bieten eine neue Trauergruppe an. Quelle: Rocktäschel
Barsinghausen

Interessierte können sich unter Telefon (01 74) 7 88 03 51 (Großpietsch) oder (01 77) 3 86 80 78 (Fischer) anmelden. Das erste von zehn Gruppentreffen ist dann am Mittwoch, 8. März, von 18 bis 19.30 Uhr. Danach geht es jeweils mittwochs im 14-tägigen Rhythmus weiter.

Der Tod eines nahen Angehören treffe Menschen immer wie ein Schock, selbst wenn sich das Ende lange angekündigt habe. Viele Betroffene funktionierten zunächst einwandfrei weiter, weil vieles geregelt werden müsse. „Die Trauer kommt oft erst später. Dann können sich die Gefühle der Isolation und Verzweiflung verstärken“, sagt Großpietsch. Aus dem Umfeld kommen oft Ratschläge wie „du musst wieder unter die Leute“. „Die anderen merken nicht, dass der Verlust den Betroffenen den Boden unter den Füßen wegzieht. Daher sind diese Ratschläge meist wenig hilfreich“, ergänzt Fischer.

In der Gruppe erfahren die Teilnehmer, was mit der Seele und dem Körper passiert, wenn getrauert wird. „Sie finden das Verständnis von Menschen, die ebenfalls einen Verlust erlebt haben, können über ihren Schmerz sprechen, von dem Verstorbenen erzählen und weinen“, sagt Fischer. Die Gruppe ist nicht offen, dass heißt, die Teilnehmer bleiben während der zehn Treffen unter sich. „Wir geben ihnen unterschiedliche Methoden an die Hand, wie sie mit ihrer Trauer umgehen können. Jeder kann dann herausfinden, womit er etwas anfangen kann“, ergänzt er.

Die Mitarbeiter von „Aufgefangen“ laden seit Jahren zu Gesprächskreisen ein. „Die Menschen erleben, dass ihr Zustand akzeptiert wird, dass sie innehalten, verharren dürfen“, sagt Großpietsch. Niemand werde gedrängt, alle Gefühle können ausgesprochen werden. Die gegenseitige stützende Zuwendung ermutige und schaffe Raum für Hoffnung auf neue Lebensperspektiven. Oft halten die Teilnehmer auch anschließend noch Kontakt zueinander. „Es haben sich Stammtische gebildet, sogar Freundschaften sind entstanden“, weiß Fischer. Gern würden auch die offenen Angebote, wie das Café oder die Wandergruppe genutzt.

Von Jörg Rocktäschel

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