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„Der Zustand vom Zechenparkplatz ist eine Zumutung“

Barsinghausen „Der Zustand vom Zechenparkplatz ist eine Zumutung“

Löcher, Matsch und Pfützen: Der Zechenparkplatz sieht alles andere als einladend aus. Politik und Alte Zeche-Geschäftsführung fordern die Verwaltung nun dazu auf, die Parkfläche herzurichten.  

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Pfützen, Baumaterial und Löcher: Der Zechenparkplatz sieht nicht sehr einladend aus.

Quelle: Malecha

Barsinghausen.  “Das ist eine Zumutung – Besucher versinken bis zum Knöchel im Matsch“, sagt Alte Zeche-Geschäftsführer Thomas Schmidt. Mit der „Zumutung“ meint er den Zechenparkplatz, der seiner Ansicht nach eher für Wattwanderungen als zum Parken geeignet ist. „Vielleicht können wir ihn umfunktionieren und unser Angebot erweitern“, scherzt Schmidt. Denn statt einer ebenen und vor allem trockenen Parkfläche finden Besucher des Zechensaals und des Besucherbergwerks derzeit eine Krater- und Pfützenlandschaft vor. 

Besucher Willkommen heißen müsse eigentlich anders aussehen – dieser Meinung sind auch die Mitglieder des CDU-Ortsverbands. „Der Parkplatz sollte der touristischen Anlage hier entsprechen“, sagt Karl-Heinz Neddermeier. Immerhin haben ehrenamtlich in den vergangenen 20 Jahren sehr viel dafür getan, dass das Besucherbergwerk zur Touristenattraktion wird. „Aber mit der Parkfläche gibt es immer Theater.“ 

Der Parkplatz gehört der Stadt, wird immer wieder von Baufirmen genutzt, die ihre Materialien dort während größerer Bauprojekte lagern. „Das versaut natürlich die Anlage total“, sagt Schmidt. Denn sind die Berge von Sand und Schutt abgefahren, bleibt Matsch zurück. „Für solche Lagerungen gibt es genug andere Flächen“, stimmt ihm Neddermeier zu. 

Für beide Männer ist die Lage deshalb besonders ärgerlich, da alle Besucher des Zechensaals und auch des Bergwerks auf den Parkplatz angewiesen sind. „Zum Teil kommen Minister und Fußball-Prominenz hier her – unter anderem Bundesinnenminister Thomas de Maizière, Nationalmannschaftstrainer Jogi Löw und DFB-Präsident Reinhard Grindel – das macht dann wirklich einen schlechten Eindruck“, sagt Schmidt und ergänzt: „Mir geht es aber um jeden Besucher: Es kann nicht sein, dass Menschen auf dem Parkplatz durch den Matsch laufen müssen.“ Und auch Neddermeier betont: „Das ist eine echte Blamage für Barsinghausen.“ Gerade für ältere Besucher mit Rollator sei die aktuelle Situation eine Zumutung, sagt Schmidt. 

„Es muss doch möglich sein, dass eine kostengünstige und vor allem dauerhafte Lösung gefunden wird“, sagt Schmidt. Diese müsse ja nicht all zu aufwendig sein, ergänzt Neddermeier. „Es geht nur darum, dass Besucher trockenen Fußen in den Zechensaal gelangen.“ Der CDU-Ortsverband fordert die Verwaltung daher dazu auf, verschiedene Lösungsvorschläge aufzuzeigen und dann auch einen umzusetzen. „Man könnte zum Beispiel eine Mineralschicht aufschütten und im Seitenraum Bäume pflanzen“, schlägt Neddermeier vor. Zudem würde er sich wünschen, dass die Parkflächen gekennzeichnet und so strukturiert werden. „Indem man beispielsweise einen Busparkplatz ausschildert und einen Bereich für Privatfahrzeuge.“

Baudirekot Tobis Fischer versichert, dass die Bauhof-Mitarbeiter sich den Parkplatz anschauen werden und gegebenenfalls Schotter aufkippen, damit die Löcher verschwinden. „Allerdings muss man auch bedenken, dass das im Winter nicht so einfach ist“, sagt Fischer. Er versprach allerdings, dass eine sinnvolle Lösung gefunden wird. 

Von Lisa Malecha

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