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Umland Barsinghausen Nachrichten Lastwagenfahrer ignorieren neue Parkschilder
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00:44 31.05.2018
Gewohntes Bild an Wochenenden: Der Seitenstreifen an der Röntgenstraße steht voll mit Lastzügen und Aufliegern, obwohl dort nur noch Personenwagen parken dürfen. Quelle: Andreas Kannegießer
Barsinghausen

Die Stadt Barsinghausen geht gegen parkende Lastzüge vor, die vor allem am Wochenende den Seitenstreifen der Röntgenstraße zwischen Baubetriebshof und der Einmündung Reihekamp blockieren. Vor drei Wochen hat die Stadtverwaltung dort Gebotsschilder aufstellen lassen, dass das Parken rechts der Fahrbahn nur für Personenwagen gestattet sei. Der Erfolg ist bisher mäßig: Auch am vergangenen Wochenende war der Parkstreifen wieder gut gefüllt – allerdings standen wiederum ausschließlich Lastzüge und Sattelauflieger dort, deren Fahrer die neuen Schilder offenbar geflissentlich ignorieren.

Die Diskussion um parkende Lastzüge, die vornehmlich an Wochenenden manche Wohnstraßen in Barsinghausen blockieren, war bereits in den vergangenen Jahren mehrfach geführt worden. Im Zuge dieser Debatte hatte die Verwaltung auch festgestellt, dass der Parkstreifen an der Entlastungsstraße für Lastzüge nicht geeignet sei. „Die Parkflächen dort sind zu schmal“, sagt der Erste Stadtrat Thomas Wolf. „Die Fahrzeuge ragen in die Fahrbahn hinein.“

Bisher hat die Verwaltung nach Wolfs Worten noch nicht kontrolliert, ob die neuen Parkschilder tatsächlich beachtet werden. Es gebe personelle Engpässe im Ordnungsamt, zudem beschäftige die Baustelle entlang der Bundesstraße 65 die Bediensteten gerade sehr. Auf Dauer könnten die Parkverstöße an der Röntgenstraße aber nicht hingenommen werden, betont der Erste Stadtrat. „Wir werden dort kontrollieren.“ Die Stadtverwaltung vermutet, dass an der Röntgenstraße jene Fahrzeuge abgestellt werden, deren Fahrer die Kosten für das Abstellen auf dem Autohof in Bantorf vermeiden wollen. „Eingeweihte kennen solche Stellen“, sagt Wolf.

Für Entlastung im Fachdienst Ordnungswesen soll eine neue Stelle sorgen, die gerade ausgeschrieben wird. Der oder die neue Mitarbeiterin solle sich einerseits um Verstöße beim ruhenden Verkehr kümmern, erläutert der Erste Stadtrat. Darüber hinaus gehöre zum Aufgabenbereich auch die Sachbearbeitung rund um die neuen kommunalen Tempomessstationen, die die Stadt anschaffen will. Die Verwaltung hat die Anschaffung zweier sogenannter Blitzsäulen mit der dazugehörigen Kameratechnik bereits ausgeschrieben. Nach Wolfs Worten werden die Blitzsäulen an der Bundesstraße 65 in Wichtringhausen und an der Straße Auf dem Damm (Landesstraße 392) aufgestellt. „Wir hoffen, dass die Messgeräte im August einsatzbereit sind“, sagt Wolf.

Von Andreas Kannegießer

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