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Umland Barsinghausen Nachrichten Seniorenbüro: Ehrenamtliche organisieren mehr als 80 Veranstaltungen
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17:58 21.02.2018
Günter Kapper (von links), Erster Stadtrat Thomas Wolf, Dieter Hungerecker, Brunhilde Hering, Ingrid Wollenhaupt und Bürgermeister Marc Lahmann präsentieren das neue Programm des städtischen Seniorenbüros. Quelle: Andreas Kannegießer
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Barsinghausen

 Die Stadt Barsinghausen ist stolz auf das städtische Seniorenbüro, das als Teil der Verwaltung eine Vielzahl von Veranstaltungen und Beratungen organisiert, zugleich aber vollständig ehrenamtlich arbeitet. Zurzeit kümmert sich ein fünfköpfiges Team um die Organisation von Veranstaltungen für ältere Einwohner der Deisterstadt.

Im Seniorenbüro arbeiten Brunhilde Hering, Ingrid Wollenhaupt, Dietmar Jänsch, Günter Kapper und Dieter Hungerecker mit. Sie bieten zweimal wöchentlich Sprechstunden im Rathaus II an und organisieren in diesem Jahr eine bunte Palette von 81 Veranstaltungen für alle Barsinghäuser ab 60 Jahre. 

„Wir sind kein Verein“, betont Brunhilde Hering. Das Seniorenbüro gehöre formal zum Fachdienst Bürgerservice und sei eine Einrichtung der Stadt. Ziel sei es, offene Altenarbeit ohne Kosten für die Stadt anzubieten. Die Zielgruppe der Angebote ist groß: „Von 35.797 Einwohnern in Barsinghausen sind 11.300 älter als 60 Jahre“, sagt Hering. Weitere 2840 seien 55 bis 59 Jahre alt und gehörten damit demnächst auch zu denen, die die Angebote für Senioren nutzen könnten.

„Ich bin sehr dankbar. Das ist ein sehr wichtiges Engagement für die Stadt“, lobte Bürgermeister Marc Lahmann bei der Präsentation des neuen Veranstaltungskalenders des Seniorenbüros. Auch der Erste Stadtrat Thomas Wolf hat nach seinem Amtsantritt vor einem Jahr die Arbeit der Ehrenamtlichen im Seniorenbüro schnell schätzen gelernt: „Ich war total überrascht, was dort geleistet wird“, sagte er. „Wir können uns nur bedanken.“

Im Team des Seniorenbüros haben alle Mitglieder ihre Schwerpunkte, für die sie im Jahresprogramm verantwortlich zeichnen. Ingrid Wollenhaupt, mit 86 Jahren die älteste im Helfer-Team, kümmert sich um die Wandergruppe „Die flotten Senioren“ und die Rommé-Gruppe, die sich monatlich im Hohenbosteler Gemeindesaal zum Spielen trifft. Dieter Hungerecker organisiert seit Jahren den Besuchsdienst für Senioren, in dem sich derzeit 19 Männer und Frauen als Helfer engagieren. Günter Kapper zeichnet für alle weiteren Wanderaktivitäten verantwortlich.  Zurzeit bietet das Seniorenbüro jeden zweiten und vierten Mittwoch im Monat geführte Wanderungen an. „Die Strecken sind zehn bis zwölf Kilometer lang, im Schnitt nehmen 27 Personen teil“, berichtet Kapper. Zusätzlich gibt es einmal jährlich eine Wanderreise, die in diesem Jahr fünf Tage im Mai ins Werratal führt. 

Zudem gibt es im Veranstaltungsprogramm des Seniorenbüros  regelmäßige Ausflüge, Tages- und Halbtagesfahrten sowie Städtereisen, die jeweils am dritten Mittwoch im Monat auf dem Programm stehen. Die Organisation dieser Fahrten liegt in den Händen von Brunhilde Hering und Dietmar Jänsch. Nächstes Ziel ist am 21. März der PS Speicher in Einbeck. Dort ist in einem historischen Kornspeicher auf sechs Stockwerken eine Erlebnisausstellung rund um die motorisierte Fortbewegung untergebracht.

Die Sprechstunden des Seniorenbüros sind dienstags von 14 bis 15.30 Uhr und freitags von 10 bis 12 Uhr im Rathaus II. Telefonisch ist das Büro während der Sprechstunden unter (05105) 774-2301 erreichbar. Dort gibt es auch den neuen Veranstaltungskalender für 2018 und Informationen zu allen Angeboten des Seniorenbüros.  

Von Andreas Kannegießer

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