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Nachrichten Tennisheim des VSV Hohenbostel wird eröffnet
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00:17 18.09.2017
Mitglieder des VSV Hohenbostel haben das Tennisverein wieder aufgebaut. Nun verlegten sie Steine für eine neue Terrasse und neue Wege. Quelle: von Ditfurth
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Hohenbostel

Der 1. Mai im vergangenen Jahr war für den Volkssportverein (VSV) Hohenbostel kein Feiertag. Um 21.45 Uhr brach ein Feuer aus. Auf dem Sportgelände an der Heerstraße brannte das Vereinsheim der Tennissparte. 92 Feuerwehrleute und Sanitäter aus Winninghausen, Wichtringhausen, Bantorf, Barsinghausen und natürlich Hohenbostel bekämpften den Brand mit Atemschutzgeräten und bekamen das Feuer schnell unter Kontrolle. Das Vereinsheim retten konnten sie nicht. Die Polizei schätzte den Schaden auf 80.000 Euro und ermittelte wegen Brandstiftung. Die Brandursache konnte bis heute nicht geklärt werden. Die Tennisfreunde waren fassungslos. „Ich war schockiert, sprachlos und einfach nur traurig“, erinnert sich Axel Heyerhorst, der schon als Kind beim Verein Tennis gespielt hat und bis heute Punktspiele für die Herrenmannschaft bestreitet. „Uns fehlte seitdem ein Anlaufpunkt. Wenn es keinen Ort zum Verweilen gibt, leidet doch auch das ganze Vereinsleben.“

Auch Heidemarie Gritz erinnert sich mit Schrecken an die Brandnacht. „Es ist ja nicht nur das Heim abgebrannt. Das Feuer hat auch unsere Trainingsmaterialien vernichtet, Urkunden, unsere Pokale. Alle Erinnerungen sind weg“, sagt die 66-Jährige. Auch aus diesem Grund sieht das Team dem Sonnabend euphorisch und nicht ohne Stolz entgegen. Denn nach dem Brand schlossen sich die Teammitglieder zusammen und bauten das Heim wieder auf. Am Sonnabend, 16. September, wird der Neubau eröffnet und vor allem: es wird wieder Tennis gespielt

Der Wiederaufbau war ein Kraftakt für den gesamten Verein. Denn das Heim war nicht ausreichend versichert, die Mitglieder mussten Zehntausende Euros einwerben, Gespräche führen, Handwerker organisieren und vor allem selbst tätig werden. Die Stadt Barsinghausen half, wie der Regionssportbund, die Sparkasse und großzügige Privatpersonen. Nur die Terrasse fehlte noch. Also schrieb das Team die Initiative „Sommereinsatz“ der HAZ und der STIFTUNG Sparda-Bank an und bat um Hilfe.

Mehr als 150 Quadratmeter Steine für Wege wurden von der Förderung gekauft und verbaut. Etwa 50 Tonnen Mineralgemisch waren nötig, um einen Höheneausgleich zum neuen Vereinsheim zu schaffen. Bis zum heutigen Eröffnungstag halfen die Mitglieder Pflanzen herzurichten und die Räumlichkeiten zu säubern und einzurichten. „Natürlich ist das Heim noch nicht zu 100 Prozent fertig“, sagt die 1. Vorsitzende Doris Kristen. „Es fehlen noch Duschen, Fliesen und Armaturen.“ Aber zunächst zählt nur, dass man sich wieder bei Spielen treffen kann. „Wir hoffen, dass es wieder aufwärts geht“, sagt Kristen. „Wir sind den Unterstützern sehr, sehr dankbar“, sagt Axel Heyerhorst.

Dafür hat sich der Verein direkt etwas Besonderes einfallen lassen. Zum heutigen Turnier haben sie Trainer eingeladen, die kostenlose Schnuppertrainings anbieten. 45 Teilnehmer werden zum Pokalturnier erwartet. Und wer weiß, vielleicht landet schon an diesem Wochenende ein neuer Pokal im neuen Vereinsheim – und beginnt damit eine neue Sammlung von Erinnerungen und Erfolgen.

Auch optisch wurde das Vereinsgelände aufgewertet. Mitglieder pflanzten Blumen und Sträucher. Quelle: von Ditfurth

Von Jan Sedelies

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