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Barsinghäuser Gymnasium feiert 50-jähriges Jubiläum

Barsinghausen Barsinghäuser Gymnasium feiert 50-jähriges Jubiläum

Barsinghausen feiert das 50-jährige Jubiläum seines Gymnasiums: Was 1967 als bildungspolitisches Experiment für ganz Niedersachsen begann, hat sich ein halbes Jahrhundert später als Vorreiter für Ganztagsangebote in der Schullandschaft etabliert – dieses Zeugnis stellten viele Festredner dem heutigen Hannah-Arendt-Gymnasium (HAG) aus.

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Mehr als 200 Mitwirkende präsentieren das "O Fortuna" aus Carmina Burana von Carl Orff.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. Zu Beginn der großen 50-Jahr-Feier am Wochenende kamen mehr als 400 geladene Gäste zu einem Festakt am Freitagabend im Zechensaal zusammen.

Schulleiterin Silvia Bethe sowie ihre Amtsvorgänger Hans-Dietrich Lehmann (kommissarischer Leiter 1973/74 sowie 1991 bis 1993), Wilhelm Wortmann (1974 bis 1991), Friedrich Holtiegel (1993 bis 2002) und Niels Schaefer (2002 bis 2015) hielten dabei eine Rückschau auf den Werdegang des ehemaligen Schulversuches als Ganztagsgymnasium zum heutigen HAG.

"Damals war das Gymnasium mit dem Anspruch angetreten, Bildungsbarrieren abzubauen und jungen Menschen unabhängig von ihrer Herkunft eine Zukunftsperspektive zu bieten", erläuterte Silvia Bethe. Diesem Anspruch fühle sich das Gymnasium unverändert verpflichtet.

Von einer "guten, engagierten, dynamischen, erfolgreichen Schule" sprach die zuständige Dezernentin Roswitha Strickstrack-Garcia von der Landesschulbehörde. Der Name Hannah Arendt stehe für das Gymnasium als Programm, das im Schulalltag spürbar gelebt werde. Der Arendt-Spruch "Ich will verstehen" sei am HAG allgegenwärtig als Kerngedanke, was Schule ausmacht.

Viel Anerkennung zollten auch die weiteren Festredner – darunter der stellvertretende Bürgermeister Max Matthiesen, die Ratsvorsitzende Claudia Schüssler sowie Petra Rickmann vom Studienseminar Stadthagen. In einer kurzen Gesprächsrunde machten die HAG-Schülerinnen Rieke Duhm und Khim Schröder sowie Jens Meier, der 1974 zum ersten Abiturjahrgang des Gymnasiums gehörte, die Unterschiede im Schulalltag damals und heute deutlich.

Mehr als 200 Mitwirkende, dirigiert von Siegfried Kampkötter, stimmten im musikalischen Rahmenprogramm das "O Fortuna" aus Carmina Burana von Carl Orff an. Weitere Musikbeiträge gab es vom HAG-Orchester unter der Leitung von Alban Peters sowie von den Tonangebren mit Frank Margull.

Außerdem gab das Vokalensemble der Spalterhälse mit ehemaligen Schülern und Lehrer einen viel umjubelten Kurzauftritt mit Liedern aus dem Repertoire der Comedian Harmonists.

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Fotostrecke Barsinghausen: Vom Schulversuch zum erfolgreichen Gymnasium

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Von Frank Hermann

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