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Umland Barsinghausen Nachrichten Glück-Auf wünscht sich bergmännische Straßenkunst
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01:26 01.03.2018
Der Vereinsvorsitzende Alfred Schön (Zweiter von links) zeichnet Dieter Lohmann (von links), Gerhard Husheer, Max Matthiesen und Klaus-Detlef Richter für langjährige Mitgliedschaften im Bergmannsverein aus. Quelle: Frank Hermann
Barsinghausen

 Barsinghausens ehemaliger Bürgermeister Klaus-Detlef Richter vermisst im Straßenbild der Barsinghäuser City eine sichtbare Erinnerung an den ehemaligen Steinkohlebergbau. „Früher gab es am Thie den Brunnen mit Elementen aus einer alten Fördervorrichtung des Bergwerkes. Dieser Brunnen musste wegen der Innenstadtsanierung vor einigen Jahren weichen. Seitdem fehlt mir in der Fußgängerzone ein Hinweis auf den Bergbau“, sagte Richter in der Mitgliederversammlung des Bergmannsvereins Glück-Auf.

Daher solle der Verein eine Initiative in Kooperation mit Rat und Verwaltung starten, um Straßenkunst mit bergmännischem Bezug in die Innenstadt zu holen -- eventuell verbunden mit einem Spendenaufruf, um solch ein Kunstwerk zu finanzieren. „Auf diese Weise können wir Barsinghausen dauerhaft als Bergmannsstadt herausheben“, erläuterte Richter, der seit 25 Jahren dem Bergmannsverein angehört.

Der Glück-Auf-Vorsitzende Alfred Schön ehrte Richter in der Versammlung für diese lange Mitgliedschaft ebenso wie den Alte Zeche-Geschäftsführer Dieter Lohmann für 30 Jahre sowie Glück-Auf-Kassierer Gerhard Husheer ebenfalls für 25 und den stellvertretenden Bürgermeister Max Matthiesen für zehn Jahre im Bergmannsverein. Ziel des 61 Jahre alten Vereins mit seinen derzeit 42 Mitgliedern sei es, die bergmännische Tradition des Deister-Bergbaus zu pflegen.

Dazu unterhält Glück-Auf enge Kontakte zu den weiteren acht Bergmannsvereinen zwischen Deister und Steinhuder Meer -- von Feggendorf über Bokeloh bis Hagenburg. An der Spitze dieser Arbeitsgemeinschaft steht seit wenigen Monaten der Glück-Auf-Vorsitzende Alfred Schön

„Mittlerweile arbeiten wir auch mit der Alte Zeche-Betriebsgesellschaft in Barsinghausen wieder enger zusammen. Davon profitiertunsere Arbeit enorm“, betonte Schön.

Von Frank Hermann

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