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04:52 02.03.2018
Deutliche Fortschritte macht der Erweiterungsbau für das Feuerwehrhaus Hohenbostel trotz einiger Verzögerungen. Quelle: Frank Hermann
Hohenbostel

 Ortsbrandmeister Ralf Buch blickt zuversichtlich auf den weiteren Zeitplan für die Erweiterung des Feuerwehrhauses. Zwar sei es seit dem ersten Spatenstich vor rund einem halben Jahr zu einigen Verzögerungen gekommen, dennoch will die Feuerwehr spätestens zur Jahresmitte mit ihren Fahrzeugen und Gerätschaften vom Altbau in das neue Gebäude umziehen. Das gesamte Bauvorhaben soll im Frühjahr 2019 abgeschlossen sein.

Mittlerweile steht der Rohbau für die rund 140 Quadratmeter große Erweiterung mit Fahrzeughalle, Werkstatt und Lager auf der Westseite des alten Gerätehauses. Allerdings gab es laut Ralf Buch zuletzt Probleme mit dem zweiten baulichen Fluchtweg. Als Alternative sei nun ein neuer Ein- und Ausgang auf der nördlichen Giebelseite des Altbaus denkbar.

„Bei solchen Bauprojekten gibt es immer kleinere Hürden und Probleme, die unvermittelt auftreten. Aber wir sind zuversichtlich, den ursprünglichen Zeit- und Ablaufplan einhalten zu können“, erläuterte der Ortsbrandmeister bei einem Besuch von Grünen-Mitgliedern auf der Baustelle.

Bis Mitte dieses Jahres soll die neue Fahrzeughalle mit Rolltoren und Fußboden ausgestattet sein. „Dann ziehen wir mit unseren Fahrzeugen aus der alten Halle in den Neubau und können anschließend mit den Umbauarbeiten im Altbau beginnen“, kündigte Buch an.

Dort will die Ortsfeuerwehr mit erheblichen Eigenleistungen vor allem moderne Umkleideräume sowie einen separaten Sanitärbereich für weibliche Feuerwehrmitglieder schaffen. „Schon jetzt haben wir viele Eigenleistungen in die Planungen und die Vorbereitungen investiert. Außerdem übernehmen wir sämtliche Elektro-, Sanitär- und  Malerarbeiten sowie die neue Heizung“, betonte der Ortsbrandmeister.

Auf eine Summe von knapp 90.000 Euro sei der Geldwert dieser Eigenleistungen veranschlagt. Für das gesamte Bauprojekt rechnen Stadt und Feuerwehr mit Kosten von rund 875.000 Euro.

„Solche Arbeiten erledigen wir in unserer knappen Freizeit -- neben Beruf, Familie und unserer eigentlichen Feuerwehrarbeit. Aber wir sind auch froh, dass wir mit unserem Anbau nach Jahren des Wartens endlich vorankommen“, sagte Ralf Buch.

Schon seit langer Zeit leidet die Feuerwehr unter den beengten Verhältnissen in der alten Fahrzeughalle: Dort fehlt der Platz für eine Abgasabsauganlage und für ausreichende Umkleidemöglichkeiten.

Von Frank Hermann

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