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Umland Barsinghausen Nachrichten Rat entscheidet neu über Krawatte-Zuschuss
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14:30 24.02.2018
Weil der Kulturverein Krawatte seinen Bauphasen- und Finanzierungsplan für die geplante Kulturfabrik geändert hat, will der Rat erneut über einen Investitionskostenzuschuss abstimmen. Quelle: Frank Hermann
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Barsinghausen

 Neue Ablauf- und Finanzierungspläne hat der Kulturverein Krawatte vor wenigen Wochen für die geplante Kulturfabrik an der Egestorfer Straße vorgelegt. Statt der ursprünglich vorgesehenen drei Bauabschnitte plant der Verein nun, den Umbau in fünf Etappen zu realisieren. Damit verändern sich auch die Voraussetzungen für einen 100000-Euro-Zuschuss der Stadt: Über eine Bewilligung dieser Investitionshilfe muss der Rat jetzt neu entscheiden.

Hinter der geänderten Bau- und Finanzplanung für die Krawatte steht die Entscheidung des Kulturvereins, auf eine Förderung der N-Bank für energetische Gebäudesanierungen zu verzichten. „Wir hätten zu viele inhaltliche Auflagen und zeitliche Vorgaben erfüllen müssen. Darum verzichten wir lieber auf die N-Bank und verschieben einige Maßnahmen zur energetischen Sanierung zeitlich nach hinten, ohne diese Dinge ganz aus dem Auge zu verlieren“, erläutert Karen Bremer, erste Vorsitzende des Kulturvereins.

Vorrangig wolle der Verein nun die Voraussetzungen für erste Nutzungsmöglichkeiten in der Kulturfabrik schaffen. „Die Leute sollen ein Gefühl dafür bekommen, welche Möglichkeiten dieses Haus in Zukunft bietet. Das geht auch, wenn wir die Außenwände noch nicht energetisch saniert haben“, betont Bremer.

Mithilfe der fünf modifizierten Bauabschnitte wolle der Verein möglichst schnell die ersten Kulturangebote  und Veranstaltungen mit Publikum ins Haus holen. In den ersten beiden Abschnitten seien daher eine Dachsanierung einschließlich einer Glasfassade für die Shed-Dächer bis zum kommenden Juni sowie im folgenden Schritt bis Oktober 2018 eine neue Heizungsanlage sowie ein Foyer an der Nordseite zur Egestorfer Straße vorgesehen.

Ursprünglich war das Foyer ein Bestandteil des ersten Bauabschnitts, gehört aber nun zum zweiten Abschnitt. „Obwohl sich im zeitlichen Ablauf keine Veränderungen ergeben. Aber wir wollen eine neue Fördermöglichkeit der Region Hannover nutzen und haben einen entsprechenden Antrag gestellt“, erklärt die Vorsitzende.

Der städtische Zuschuss von 100000 Euro war im Oktober 2017 ebenfalls für einen Ausbau des Foyers bewilligt worden. Damit der Kulturverein nun diese Geldmittel im ersten Bauabschnitt für andere Sanierungsarbeiten einsetzen kann, muss der Rat den alten Bewilligungsbescheid aufheben und neu über die Investitionshilfe abstimmen. Das Thema steht auf der Tagesordnung der Ratssitzung am Donnerstag, 22. Februar, ab 19 Uhr im Zechensaal.

Für die beiden ersten Bauabschnitte in diesem Jahr rechnet der Kulturverein mit Bruttokosten von insgesamt rund 740000 Euro. Drei weitere Bauabschnitte sollen dann in den Jahren 2019 bis 2021 folgen. Die kalkulierten Gesamtkosten für das Krawatte-Projekt liegen bei brutto 1,69 Millionen Euro.

Von Frank Hermann

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