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00:29 14.06.2018
Celina Meier (links) leitet für die Goetheschüler einen Body-Percussion-Workshop . Quelle: Frank Hermann
Barsinghausen

Celina Meier hat ihren Traumberuf gefunden: Die ehemalige Schülerin der Goetheschule-KGS studiert Schlagzeug am Music College in Hannover und arbeitet bereits mit den Toten Hosen oder Xavier Naidoo zusammen. Über ihren Weg in die Musikbranche hat die 18-Jährige am Montag zu Beginn der Berurfsorientierungswoche an der KGS berichtet.

Nahezu 340 Jugendliche aus den achten und neunten Klassen hörten ihrer ehemaligen Mitschülerin zu, die bis vor drei Jahren die KGS besuchte und seit 2016 am Music College in Hannover studiert. Bei der Berufswahl habe sie sich von ihren Vorlieben, Interessen und Stärken leiten lassen -- und sich daher für eine Karriere als professionelle Musikerin entschieden.

KGS-Schüler bereietn sich im Chor-Workshop auf ihren Auftritt vor. Quelle: Frank Hermann

Hilfestellung erhielt Celina Meier damals insbesondere von Anja Bürger von Pro Beruf, die sich an der Goetheschule um Angebote zur Berufsorientierung kümmert. „Damals haben wir zusammen gesessen und gemeinsam an einem Karriereplan gearbeitet“, sagte Anja Bürger.

Für Celina habe schon damals festgestanden, Musikerin werden zu wollen. Mittlerweile könne sie von ihren Engagements neben dem Studium bereits ihren Lebensunterhalt finanzieren. „Das zeigt: Musik ist keine brotlose Kunst. Da sind viele Dinge möglich, wenn sich die richtige Tür öffnet“, erläuterte Anja Bürger, die gemeinsam mit ihren Pro Beruf-Kolleginnen Sarah Postler und Maria Schubert die Berufsorientierungswoche vorbereitet hatte.

Mithilfe mehrerer Workshops zeigten Celina Meier und weitere College-Stundenten aus Hannover, welche Möglichkeiten die Musik für eine Berufslaufbahn bietet. Dazu gehörten unter anderem musikpädagogische Angebote wie Body-Percussion und Chorgesang sowie Einblicke in die Veranstaltungstechnik.

Zu den Teilnehmern des Veranstaltungstechnik-Workshops gehörten die beiden Achtklässler Levin aus Dedensen und Arne aus Egestorf. Die Schüler wollen in dieser Woche die Angebote zur Berufsorientieung mit Firmenbesichtigungen und weiteren Workshops an der Schule nutzen, um Hinweise auf eigene Stärken und Interessen für die spätere Berufswahl zu erhalten.

Während sich Arne noch alle Optionen offenhält und eventuell mit einem kaufmännischen Beruf liebäugelt, kann sich Levin derzeit eine berufliche Perspektive in der Bundeswehr vorstellen. „Lange Zeit wollte ich Architekt werden. Aber das gibt es kaum Möglichkeiten für ein Praktikum“, betonte Levin.

Von Frank Hermann

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