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Umland Barsinghausen Nachrichten FDP: Wennigsen soll gegen Riesenwindräder klagen
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17:27 11.03.2018
Die Position der FDP Wennigsen ist klar: Die Verwaltung wird aufgefordert, möglichst gemeinsam mit den anderen betroffenen Kommunen gegen die Windvorrangfläche zu klagen, notfalls aber auch allein. Quelle: Jens Büttner
Wennigsen

 Die Wennigser FDP fordert die Gemeindeverwaltung auf, möglichst gemeinsam mit den anderen betroffenen Kommunen Barsinghausen und Gehrden gegen die Windvorrangfläche zu klagen, notfalls aber auch allein. Eine entsprechende Position verabschiedeten die Liberalen am Mittwoch einstimmig im Anschluss an ihre öffentliche Veranstaltung, bei derüber die geplante Errichtung von sieben Riesenwindrädern in der Feldmark bei Degersen diskutiert wurde. Die FDP findet: Rechtsmittel müssten genutzt werden, wenn man der Meinung sei, dass das Ergebnis der Abwägung für die betroffenen Gemeinden und ihre Bürger falsch und über die Maßen belastend ist. Sollte die Klage verloren werden, könne zumindest niemand sagen, dass nicht alles versucht wurde. 

Die FDP fordert die Verwaltung darüber hinaus auf, parallel gemeinsam mit den Nachbarstädten eine Flächennutzungsplanung zu erstellen, die dem Schutz der Bürger, der Natur und der Landschaft deutlicher Vorrang gibt. In jedem Falle müsse aber eine Höhenbegrenzung auf 100 Meter Gesamthöhe inklusive Flügel erreicht werden, um wenigstens Reste der besonders schützenswerten Landschaft, Flora und Fauna zu erhalten.

 Sollten Windkraftbetreiber das Windvorranggebiet mit einer Höhenbegrenzung als nicht mehr lukrativ ansehen, könne dies nicht als Verhinderungsplanung angesehen werden, sondern als eklatante Fehlplanung der Region, meinen die Liberalen. Es dürfe nicht auf dem Rücken der betroffenen Bürger abgeladen werden, wenn Regionspolitiker aus grundsätzlichen Erwägungen ungeeignete Flächen als Windvorrangflächen ausweisen, die sich dann nur mit Gigantomanie als halbwegs lukrativ rechnen ließen. 

Von Jennifer Krebs

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