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14:19 21.02.2017
Der Gneis bröckelt: Henning Schrader (links) zeigt Axel Priebs die neu entstandenen Risse am Findling auf dem Mühlenberg. Quelle: Rocktäschel
Ostermunzel

„Der Gneis bröckelt.“ Darauf hat Henning Schrader vom Dorfgemeinschaftverein Ostermunzel in Gründung Regions-Umweltdezernent Professor Axel Priebs während der Eröffnung der neuen Schutzhütte auf dem Mühlenberg hingewiesen. Seit bald zwei Jahren steht der Findling dort. In die neu entstandenen Risse dringt Wasser ein, vom Gneis brechen kleine Stücke ab und der Findling verfärbt sich, hat Schrader beobachtet. Er schlug vor, den Gneis zu versiegeln. Priebs sagte ihm zu, dass die technischen Möglichkeiten geprüft werden.

Das ist nun geschehen. Priebs hatte mit dem LBEG Kontakt aufgenommen, um den Findling prüfen zu lassen und gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen einleiten zu können.

Deren Urteilt lautet: Dass Gestein abplatzt, sei normal. Der im August 2014 auf dem Feld der Familie Köppen an der K 253 zwischen Ostermunzel und Dedensen entdeckte Findling habe tausende von Jahren im Wasser und unter Sauerstoffabschluss in der Erde gelegen. An der Oberfläche hat der Gneis nun Kontakt mit der Luft, und ein Teil der oberen Schicht hat begonnen, zu lösen. Dies werde noch für längere Zeit andauern. Außerdem werden sich die kleinen äußeren Risse mit Wasser füllen und bei Frost abplatzen. Insgesamt, so die Aussage der Fachleute des LBEG, werde der Stein in Gänze dadurch nicht beeinträchtigt.

Das Alter wird auf über 1,5 Milliarden Jahre geschätzt. Der Gneis wurde wahrscheinlich vor rund 200 000 Jahren während der Saale-Eiszeit aus Skandinavien zu seinem Fundort bei Ostermunzel transportiert.

Von Jörg Rocktäschel

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