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00:40 28.02.2018
Abschied von Antje Berkenkamp (zweite von links): Rolf Hennies (von links), Andreas Streibel, Heide Hamann und Daniela Dau verabschieden sich von der Wirtin des "blubb". Quelle: Malecha
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Großgoltern

 Ab in etwa zweieinhalb Monaten soll im Freibad Goltern wieder geschwommen werden. Doch bis dahin stehen noch zahlreiche Arbeiten für die Mitglieder des Fördervereins an. Neben Renovierungen, Aufräumarbeiten und Sanierungen ist eine der wichtigsten Aufgaben, bis zum Anschwimmen am Freitag, 1. Mai, einen neuen Pächter für die Gaststätte des Freibads zu finden. Denn die bisherige Wirtin Antje Berenkamp hatte zu Ende Januar gekündigt. 

 „Sollten wir nicht rechtzeitig einen Nachfolger für Antje Berkenkamp finden, wäre das das schlimmste, was uns passieren könnte“, sagte Rolf Hennies, Vorsitzender des Betreibervereins. Sieben Jahre hatte Berenkamp das Bistro blubb bewirtet. „Wir haben schon zwei Interessenten, allerdings will niemand wirklich investieren, solange unklar ist, wie es 2019 weiter geht“, sagte Hennies. Denn zum Ende diesen Jahres läuft der Vertrag mit der Stadt aus. Dennoch sei er zuversichtlich, dass die Bewirtung bis zum Anschwimmen im Mai steht. 

Bis es soweit ist, gibt es noch reichlich Arbeiten für die Mitglieder vom Förderverein: Bereits Ende März starten die Arbeitseinsätze. An sechs Sonnabenden, 24. März, 7., 14., 21 und 28. April und am 5. Mai, können alle Interessierten jeweils ab 9 Uhr mit anpacken. Auch zu anderen Zeiten seien Helfer jederzeit willkommen. „Die Becken müssen geleert und gereinigt, der Rasen hergerichtet und die Hütte muss renoviert werden“, zählte Hennies nur einige der zahlreichen Aufgaben auf.  Zudem müsse auch eine Firma beauftragt werden, die eines der Durchschreitebecken erneuert. 

Bei all diesen Arbeiten ist das Freibad nach der besonders schlechten Saison 2017 umso mehr auf die Hilfe von Freiwilligen angewiesen. Lediglich 10.500 Besucher habe man gezählt und das habe sich auch auf die finanzielle Lage ausgewirkt, sagte Fördervereinsvorsitzende Heide Hamann. Rund 5.700 Euro Mehrausgaben wurden verbucht, die Guthabenbestände seien drastisch weggeschmolzen. „Von dem, was wir einnehmen, kann das Freibad so nicht überleben“, sagte Hamann. „Das Geld ist ganz knapp geworden, wir müssen sparen und mehr Helfer aktivieren.“ Und das obwohl die Stadt ihren Zuschuss gerade erst von 44.000 auf 50.000 Euro erhöht hat.  

Auch die Erneuerung der Durchschreitebecken sei ohne städtische Finanzspritze nicht leistbar gewesen, sagte Hamann und lobte auch die Hilfe von „Sportler für Sportler“ in Höhe von 2700 Euro. Doch nicht nur finanziell müsse habe das Bad einige Rückschläge erlebt. Auch personell hatte sich einiges getan. Unter anderem habe es Schwierigkeiten mit dem neuen Schwimmmeister gegeben. „Wir haben ihn zu Ende Juni bereits wieder entlassen“, sagte Hamann. Glücklicherweise übernimmt Antje Berkenkamp, bisheringe Wirtin des Bistros, in der kommenden Saison die Schwimmaufsicht und wird über die Stadtwerke gestellt. Doch die 30 Stunden pro Woche kosten den Verein mehr, als eine eigene Aufsicht einzustellen. Trotz aller Schwierigkeiten hofft Hamann nun auf eine gelungene Saison. Ein Höhepunkt steht für sie jetzt schon fest: Das Sommerfest am 4. August, bei dem sich wieder zahlreiche Vereine präsentieren können. 

Von Lisa Malecha

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