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Nachrichten 26 Anwärter legen Jagdprüfung ab
Umland Barsinghausen Nachrichten 26 Anwärter legen Jagdprüfung ab
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00:24 25.03.2018
Die Teilnehmer warten auf die Jagdsignale. Quelle: Werner Fritz
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Göxe/Kirchwehren

 Aus den Hörnern des Jagdhornbläsercorps Calenberg erklingen am frühen Morgen verschiedene Tonfolgen – und die 26 Prüflinge lauschen gespannt. Sie alle wollen Jäger werden. Doch dazu müssen sie aus den vorgetragenen Jagdsignalen die sicherheitsrelevanten erkennen. Das ist besonders wichtig, immerhin kann eine bestimmte Tonabfolge so wichtige Befehle wie etwa „Aufhören zu schießen“ bedeuten. 

Es ist 8 Uhr Morgens, als die 26 Absolventen des Jägerlehrgangs 2017 der Jägerschaft Hannover-Land ihre Prüfung antreten. Die Anwärter haben sich im „Großen Holz“ bei Kirchwehren zur mündlich-praktischen Jägerprüfung versammelt. Vorab haben sie sich bereits gut ein halbes Jahr intensiv Vorbereitet, die schriftliche Prüfung haben sie auch schon abgelegt. Jetzt stand der letzte Teil der Prüfung an, damit die Männer und Frauen endlich den Jägerbrief bekommen. 

In kleinen Gruppen gehen die Teilnehmer zu den einzelnen Stationen, wo die Prüfer der jeweiligen Fachgebiete Wildtierkunde, Jagdrecht, Waffenkunde, Jagdbetrieb, Naturschutz, Hege, Jagdhunde und Tierschutz, schon mit reichlich Fragen warteten. Einer der Schwerpunkte bei der Jägerprüfung ist die korrekte Handhabung sowie der absolut sichere Umgang mit Kurz- und Langwaffen. Wer hier versagt, für den ist die Prüfung vorbei. Und genau in diesem wichtigen Bereich ist tatsächlich einem der Teilnehmer ein sicherheitsrelevanter Fehler bei der Handhabung mit der Waffe passiert. Ärgerlich, immerhin hatte er bis dahin in allen Bereichen sehr gute Ergebnisse erzielt. Durch diesen Fehler wurde die Prüfung allerdings als nicht bestanden gewertet. Der Tag war für ihn zu Ende. 

Dave Richter (rechts) hat am besten abgeschnitten. Seinen Jägerbrief erhält er vom Vorsitzenden der Jägerschaft Hannover-Land, Werner Burose. Quelle: Werner Fritz

Für die weiteren Anwärter ging es  Schlag auf Schlag weiter – bis sie sich schließlich, ausgelaugt und ein wenig erschöpft vom langen Prüfungstag, am Abend im Gasthaus Müller in Göxe trafen. Dort warteten die Prüflinge gespannt auf ihre Ergebnisse. Nach und nach wurden diese vom Kreisjägermeister Heinrich-Henning Wildhagen verlesen. Die Freude der Anwärter war riesig, denn alle 25 von ihnen hatten bestanden. Lehrgangsbester wurde Dave Richter. Er bekam als Auszeichnung für seine Leistungen eine Einladung zum Abschuss eines Rehbocks im Forstamt Fuhrberg. Feierlich erhielten alle Teilnehmer den ersehnten Jägerbrief vom Vorsitzenden der Jägerschaft Hannover-Land, Werner Burose. Er wies daraufhin, dass nun das Lernen erst richtig beginnt und jagdliche Fortbildung ein Muss für jeden Jäger ist. 

Von Lisa Malecha

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