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00:19 22.02.2015
Neue Betreuerinnen für das Projekt „Hospiz macht Schule“: Gaby Bunte (von links), Regina Osler und Bärbel Oppermann. Quelle: Frank Hermann
Ronnenberg

„Hospiz macht Schule“ richtet sich an Kinder aus den dritten und vierten Grundschulklassen. Während einer fünftägigen Projektwoche - begleitet von den ehrenamtlichen Betreuern - können die Schüler zum Beispiel ihre Fragen stellen sowie von ihren Gedanken erzählen, malen, basteln, singen und Geschichten hören. „Kinder kommen auf unterschiedliche Weise mit Tod und Trauer in Berührung. Allerdings gehen Jungen und Mädchen mit diesen Themen anders um als ihre Eltern oder andere Erwachsene. Uns geht es darum, Ängste und Tabus zu lösen“, erläutert Bärbel Oppermann.

Jeder Projekttag in der Schule steht unter einem bestimmten Motto - vom Werden und Vergehen über das Traurigsein bis zum Trost und Trösten. „Kinder sehen solche Themen noch unbefangen. Im geschützten Raum des Klassenverbandes setzen sich die Schüler mit eigenen Verlusterfahrungen, mit Abschied und Trauer auseinander“, sagt Regina Osler, die gemeinsam mit Oppermann, Gaby Bunte und Astrid Aue die Qualifizierung zur Projektbetreuerin absolviert hat.

Hospizbewegungen bieten das Schulprojekt in ganz Deutschland an. Die Fuchsbau-Gruppe hat damit vor einem Jahr begonnen und seitdem zwei Grundschulen in Groß Munzel und in Weetzen besucht. Auskünfte gibt es unter Telefon (05 11) 43 56 62 und (01 51) 42 45 54 55 sowie nach einer E-Mail an info@trauer-fuchsbau.de und im Internet auf aufgefangen.de.

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