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13:53 06.02.2018
Mehr als 70 Kinder sind am ersten Tag des Indoor-Spielplatzes in die Hoffnungsgemeinde gekommen. Quelle: Malecha
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Kirchdorf

 Mitten in der Kirche toben? Das dürfen Kinder zur Zeit in der Hoffnungsgemeinde. Dort wo sonst der Gottesdienst abgehalten wird, können Jungen und Mädchen in der Hüpfburg toben, im Bällebad spielen oder ein Klettergerüst erklimmen – die Räume wurden erstmals zu einem großen Indoor-Spielplatz umfunktioniert. Fünf Tage lang können Kinder bis sechs Jahre klettern, basteln, toben und Spaß haben. 

Fünf Tage lang verwandelt sich die Hoffnungsgemeinde in einen großen Spielplatz. 

Dass das Angebot so gut angenommen wird, damit hätten die Organisatoren um Pastor Roland Bunde, Cora von der Fecht und Burkhard Mähler nicht gerechnet: Schon am ersten Nachmittag tummelten sich mehr als 70 Jungen und Mädchen in dem Gottesdienstraum, fuhren im Foyer auf Bobby Cars und Fahrrädern rennen oder lauschten im Taufbecken, das mit einer Decke zu einer kleinen Höhle umfunktioniert wurde, Geschichten. „Wir haben eigentlich gedacht, dass 20 Kinder schon schön wären“, sagt Cora von der Fecht, Leiterin der Großtagespflege und Kita. „Unsere Erwartungen wurden übertroffen. Wir werden die Aktion jetzt jährlich anbieten.“ 

Die Idee zu dem Indoor-Spielplatz habe es schon länger gegeben, sagt der Pastor. „In meiner ehemaligen Gemeinde haben wir so etwas auch angeboten.“ Als er dann mitbekam, dass auch in der Hoffnungsgemeinde über eine Art Winter-Spielplatz nachdachte, habe er gemeinsam mit vielen Helfern ein Konzept entwickelt. Auch ein Logo wurde entwickelt. Das hat Leila Eslamifard übernommen, die aus dem Iran stammt und vor zwei Jahren nach Barsinghausen kam. „Wir leben hier Integration und beziehen jeden, der will, in die Planung ein“, sagt Bunde.

„Wir haben sogar extra ein Klettergerüst und eine Hüpfburg gekauft“, sagt von der Fecht. Dazu kommt eine Bastelecke, Eine Geschichten-Höhle, ein Sandkasten, Kinderschminken und vieles Mehr. Auch Kuchen und Getränke werden angeboten – gegen eine kleine Spende. „Der Eintritt kostet ja nichts, daher wollen wir mit Hilfe von Spenden den Spielplatz erweitern und neue Angebote schaffen“, sagt Bunde. 

Die Aktion kommt an. Und zwar über die Stadtgrenzen hinaus. „Es ist wirklich schön hier, wir kommen auf jeden Fall wieder“, sagt Eugen Wanke aus Wennigsen, während seine vierjährige Tochter Laura das neue Klettergerüst erklimmt. Zur Gemeinde gehöre er nicht, dennoch sei er begeistert von dem, was die Kirche in ihren Räumen für Kinder anbietet.  Und auch Denise Ritter und Tochter Amy aus Rodenberg sind begeistert: „Eine Freundin hat mir den Flyer gezeigt, es ist wirklich schön hier“, sagt Ritter. 

Noch bis Freitag, 9. Februar, ist der Indoor-Spielplatz in den Räumen der Hoffnungsgemeinde an der Einsteinstraße aufgebaut. Getobt werden kann jeweils von 15 bis 17.30 Uhr. 

Von Lisa Malecha

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