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01:52 10.03.2018
Studenten und Vertreter der Hochschule Hannover besichtigen gemeinsam mit Mitgliedern des Kunstvereins die Krawatte-Räume. Quelle: privat
Barsinghausen

 Professorin Ute Heuer vom Hochschul-Studiengang für Szenografie, Kostüm und experimentelles Gestalten aus Hannover schwärmt vom Umfeld der künftigen Kulturfabrik Krawatte an der Egestorfer Straße. Für ihre Studenten aus dem zweiten und vierten Semester biete das Gebäude vor Beginn der Umbauarbeiten ideale Bedingungen, um ganz individuelle Ideen von Kunst reifen zu lassen.

Studenten besichtigen Räume der künftigen Kulturfabrik und sammeln Anregungen 

„Momentan steckt die ehemalige Krawattenfabrik noch in einem Stadium zwischen alter Industriebrache und neuem Kulturzentrum. So, wie es jetzt aussieht, wird es nie wieder sein. Darum wollen wir diese reizvolle Fläche für künstlerische Eingriffe nutzen“, kündigt die Hochschul-Professorin an.

Studenten der Fachrichtung für experimentelles Gestalten erhalten im und am Gebäude eine Fülle von Möglichkeiten, sich selbst im kreativen Schaffen zu erproben -- „mit Dingen, die wir vor Ort finden und künstlerisch neu gestalten“, erläutert Ute Heuer.

Denkbar seien unter anderem Graffiti sowie Installationen mit Gegenständen aus dem Fabrikgebäude oder andere Formen von Street- und Urban Art. „Auch Anpflanzungen im Außenbereich kann ich mir vorstellen“, betont die Professorin. Den Studenten stehe ein großes Betätigungsfeld offen.

Gemeinsam mit nahezu 30 Jugendlichen aus ihrem Studiengang besichtigte Ute Heuer am Mittwochvormittag das Krawatte-Gebäude, um Anregungen und Ideen zu sammeln. In den nächsten Tagen gehe es darum, die Inspirationen in ein Gestaltungskonzept einfließen zu lassen und mit den Vorarbeiten an der Hochschule zu starten.

Die künstlerische Arbeit beginne dann am 25. April in der Krawatte. Im Anschluss sind die Ergebnisse dann an einer Ausstellung vom 17. Mai bis zum 24. Juni in der künftigen Kulturfabrik zu sehen.

„Zu den wichtigen Aufgaben des Kunstvereins gehört es, genau solche Dinge in der Krawatte zu ermöglichen. Darum sind wir auf die Hochschule Hannover zugegangen und haben angeboten, das Gebäude zu nutzen“, sagt Frank Plorin vom Kunstverein Barsinghausen, zugleich Leiter der Kunstschule Noa Noa.

Das Studienprojekt läuft zeitlich parallel zu den ersten Umbauschritten für die Kulturfabrik Krawatte: Im Frühjahr beginnen die Arbeiten zur Dachsanierung und für die Glasfassade der Shed-Dächer. Der große Saal unterhalb der Shed-Dächer  bleibt daher vom Studienprojekt ausgeschlossen.

Von Frank Hermann

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