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Osterstraße: Ausschuss stimmt für Tempo 30

Barsinghausen Osterstraße: Ausschuss stimmt für Tempo 30

Der Bauausschuss hat abgestimmt: Nach der Umgestaltung gilt an der Osterstraße Tempo 30. Die Sanierung der Nebenanlagen soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

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Die erlaubte Geschwindigkeit auf der Osterstraße soll auf 30 Stundenkilometer reduziert werden.

Quelle: Marcel Sacha

Barsinghausen.  Auf der Osterstraße  soll nach der Umgestaltung Tempo 30 gelten – das haben die  Mitglieder vom Bauausschuss einstimmig beschlossen. Die  Politiker schließen sich mit ihrem Votum dem Anliegerwunsch an. Die Umgestaltung der Nebenanlagen an der Osterstraße ist der nächste Schritt zur städtebaulichen Sanierung der Innenstadt im Anschluss an die Umgestaltung der Bahnhofstraße.  

18 der 32 angeschriebenen Grundstückseigentümer hatten an einer Befragung teilgenommen. 17 von ihnen wünschten sich, dass die Geschwindigkeit in ihrer Straße auf 30 Stundenkilometer reduziert wird. „Der Vorteil gegenüber Tempo 50: Die Lärmbelastung wird reduziert“,  sagte Baudirektor Tobias Fischer. Mit ihrem Abstimmungsergebnis weichen Anlieger und Politiker von der Empfehlung der Verwaltung ab, die sich Tempo 50 für die  Osterstraße gewünscht hätte. Ihre Begründung: „Bei der Osterstraße handelt es sich um eine der wichtigsten Zufahrtsstraßen zur Innenstadt. Darüber hinaus gilt auf dem Innenstadtring 50 Kilometer pro Stunde“. 

Zudem wünschte sich die Mehrheit der befragten Anwohner eine Einengung am Einmündungsbereich zur Siegfried-Lehmann-Straße. Sie sprachen sich allerdings gegen die vorgeschlagene  Fahrbahneinengung im Bereich der Häuser 8 bis 10 auf 5,50 Meter aus. Auch in diesen beiden Punkten schlossen sich  die Ausschussmitglieder dem Wunsch der Anlieger  an, zudem ließen sie die Möglichkeit für Bänke offen. Diese waren bisher an der Osterstraße nicht vorgesehen. 

Wie schon in der Bahnhofstraße sollen auch an  der Osterstraße die Gehwege mit Klinkerpflaster und die Abgrenzung zur Fahrbahn durch einen Rundbordstein gestaltet werden. Die Grundstückszufahrten sollen optisch deutlich erkennbar hervorgehoben werden. Denn mit nicht ausreichend markierten Einfahrten habe man bereits jetzt in dem sanierten Abschnitt der Bahnhofstraße große Probleme. „Die Zufahrten werden häufig zugeparkt“, sagte Fischer. Daher sollen sie auch im zweiten Bauabschnitt der Bahnhofstraße bereits anders gekennzeichnet werden, als es jetzt der Fall ist.

Im bereits umgestalteten Teil der Bahnhofstraße würden die  Einfahrten nun zunächst mit gelben Baustellenmarkierungen versehen werden, um sicherzustellen, dass die  Anlieger ihre Grundstücke erreichen können. Sollte die für die kommenden Bauabschnitte vorgesehene Abgrenzung der Einfahrten gut funktionieren, so könne man sie nachträglich auch noch im ersten Bauabschnitt einführen, sagte Fischer. 

Ausführungsplanung und Vergabe sind für das Spätfrühjahr diesen Jahres geplant. Im Sommer soll dann mit dem Bau begonnen werden, und bis zum Jahresende sollen die Nebenanlagen der Osterstraße fertiggestellt sein. Kostenpunkt: rund 528.000 Euro.

Von Lisa  Malecha

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