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Nachrichten Bewegender Abschied für Diakonin Katrin Wolter
Umland Barsinghausen Nachrichten Bewegender Abschied für Diakonin Katrin Wolter
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00:24 14.06.2018
Das Jugendgottesdienstteam und Pastor Martin Funke (rechts) spenden Katrin Wolter (Mitte) einen gemeinsamen Segen. Quelle: Ingo Rodriguez
Gehrden

Unvergessliche Erinnerungen, sogar per Videobotschaft, jede Menge gute Wünsche und aufrichtige Dankesworte: Das Jugendgottesdienstteam der Kirchenregion Gehrden-Wennigsen hat der scheidenden Diakonin Katrin Wolter in der Margarethenkirche einen bewegenden Abschied bereitet. Die Sozial- und Religionspädagogin tritt in Kürze eine neue Stelle an und wird für den Kirchenkreis Ronnenberg in der Kirchenregion Barsinghausen tätig sein. Kurz vor ihrem Wechsel nutzten die Jugendlichen aus Wolters ehemaligem Gottesdienstteam die Gelegenheit, gemeinsam mit den Pastoren Martin Funke, Wichard von Heyden, Dieter Rudolph sowie Diakon Martin Wulf-Wagner noch einmal auf die achtjährige Amtszeit der Diakonin in Gehrden und Wennigsen zurück zu blicken – mit viel Musik, kleinen Anekdoten und rührenden Wortbeiträgen.

Das Fazit der Jugendlichen fiel nahezu gleichlautend aus: Wolter sei eine große Bereicherung für die Kirchenarbeit gewesen, Konflikte, Sorgen und Ratlosigkeit der Jugendlichen seien bei der Diakonin stets gut aufgehoben gewesen. „Du warst ein Segen für uns“ sagten die Jugendlichen jeweils am Ende ihrer Ansprachen. Um den Abschiedsgottesdienst mitzuerleben, waren auch zahlreiche Kinder, Eltern und langjährige Wegbegleiter Wolters in die Margarethenkirche gekommen. Wolter war seit dem Sommer 2010 als Diakonin zuständig für die Jugendarbeit in den Gemeinden Gehrden, Lenthe, Benthe, Leveste, Wennigsen und Holtensen-Bredenbeck. Zusätzlich hatte sie eine halbe Stelle als Diakonin an der Oberschule Gehrden, als eine Art Schulseelsorgerin. In den Gemeinden gestaltete Wolter Jugendgottesdienste, Kinder- und Jugend- sowie und vor allem Konfirmandenfreizeiten.

„Sie geht dem Kirchenkreis nicht verloren, sie wechselt nur nach Barsinghausen, weil ihre halbe Stelle an der Schule wegfällt und in Barsinghausen eine ganze Stelle für sie möglich ist – bei uns leider nicht. Ihre halbe Stelle bei uns soll möglichst nach dem Sommer wieder besetzt werden“, hatte Pastor von Heyden jüngst den Abschied Wolters genauer erläutert. Im Gottesdienst wurden von den Pastoren und Jugendlichen sowie von allen Besuchern kleine Zettel mit Wünschen für Wolter an einen Abschiedsbaum gehängt. Höhepunkt der feierlichen Zeremonie war ein gemeinsam gespendeter Segen – mit Handauflegen vor dem Altar.

Die Besucher des Gottesdienstes hängen beschriebene Zettel mit guten Wünschen an den Abschiedsbaum. Quelle: Ingo Rodriguez

Beim anschließenden Empfang im Gemeindezentrum zog Wolter auch eine persönliche Bilanz. Im Sommer 2010 hatte sie ihre erste Stelle als Diakonin mit einem Ziel angetreten: Sie wolle Lust auf Kirche machen, hatte Wolter damals gesagt. Nun fühlte sie sich bestätigt. „Wenn man gesehen hat, wie die Jugendlichen heute eigenständig den Gottesdienst gestaltet haben, bekomme ich schon den Eindruck, dass ihnen Kirche Spaß macht“, sagte Wolter.

Das Jugendgottesdienstteam sowie die Pastoren Martin Funke (rechts), Wichard von Heyden (Fünfter von rechts) und Diakon Martin Wulf-Wagner (Vierter von links) verabschieden Katrin Wolter (Mitte). Quelle: Ingo Rodriguez

Von Ingo Rodriguez

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