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Kinderbetreuung: Aktionsprogramm bewährt sich

Barsinghausen Kinderbetreuung: Aktionsprogramm bewährt sich

Die Sofortmaßnahmen des städtischen Aktionsprogramms für mehr Kinderbetreuungsplätze sind erfolgreich. Der Druck beim Thema Kinderbetreuung sei zunächst raus, sagte Erster Stadtrat Thomas Wolf bei einem Besuch der Kinderkrippe Am Bullerbach.

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Krippen-Leiterin Diana Schreiber (dritte von links) führt die Mitglieder vom Ortsverband von Bündnis 9o/Die Grünen durch die Krippe Am Bullerbach.

Quelle: Malecha

Barsinghausen. Als klar war, dass die Stadt kurzfristig 169 zusätzliche Betreuungsplätze schaffen muss, hat die Verwaltung unter Wolfs Regie das Programm InKiB 2017 (Initiative für mehr Kinderbetreuung in Barsinghausen) erarbeitet. Dazu gehören zahlreiche Sofortmaßnahmen: Der Kindergarten in Stemmen wurde reaktiviert, und für die fehlenden Krippenplätze suchte die Stadt nach neuen Tagespflegeeinrichtungen. Nun sei der größte Druck raus, sagte Wolf. "Wir sind auf einem guten Weg." Derzeit führt die Verwaltung Gespräche, um in Ostermunzel eine Tagespflege anzubieten. In Großgoltern habe die Verwaltung ebenfalls eine geeignete Wohnung gefunden. Der Plan, eine Tagespflege in einem Mehrfamilienhaus an der Bergstraße einzurichten - in dem zuletzt Asylbewerber untergebracht waren -, klappte aus Brandschutzgründen allerdings nicht.

Wenn es nach dem Ersten Stadtrat geht, so ist das Aktionsprogramm bei weitem noch nicht genug. Er wünscht sich einen "ordentlichen Kindergartenbericht", in dem die aktuelle Versorgungssituation dargelegt wird und einheitliche Qualitätsmerkmale festgelegt werden. Bei einem Besuch der Krippe Am Bullerbach mit Mitgliedern des Ortsverbands von Bündnis 9o/Die Grünen äußerte er auch die Idee, man könne in Barsinghausen - je nach Bedarf - auch über Kita-Sharing nachdenken. Das sei beispielsweise sinnvoll, wenn ein Elternteil nur zwei oder drei Tage die Woche arbeitet - und dann eben nur für diese Tage eine ganztägige Betreuung braucht.

Dieser Idee steht Krippen-Leiterin Diana Schreiber nur bedingt positiv gegenüber. "Die Kinder sollten dann dennoch die restlichen Wochentage in die Krippe kommen, wenn auch nur halbtags, sonst fehlt die Routine", sagte sie. Würden sich unter diesen Bedingungen zwei Familien einen Ganztagsplatz teilen, stehe sie hinter der Idee. Denn auch Am Bullerbach haben Eltern immer wieder Probleme, ihre Kinder rechtzeitig abzuholen. "Manchmal mussten sie das Kind quasi auf der Autobahn an den Partner übergeben, um rechtzeitig auf der Arbeit zu sein." Daher habe die Krippe kurzerhand ihre Betreuungszeiten der Halbtagsgruppe um eine Stunde erweitert. Doch auch Kritik wurde laut bei dem Treffen: "Wir haben einfach zu wenig Platz", sagte Schreiber. Der Schlafraum für die Kinder sei viel zu klein, eigentlich würden zwei solcher Räume pro Gruppe benötigt. In der Krippe Am Bullerbach - der neuesten städtischen Einrichtung - werden insgesamt 30 Kinder in zwei Gruppen betreut.

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Krippen-Leiterin Diana Schreiber (dritte von links) führt die Mitglieder vom Ortsverband von Bündnis 9o/Die Grünen durch die Krippe Am Bullerbach.

Quelle: Malecha

Von Lisa Malecha

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