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Nachrichten Kunstwerke verschönern Bürowände im Rathaus
Umland Barsinghausen Nachrichten Kunstwerke verschönern Bürowände im Rathaus
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16:37 26.05.2016
Mit Blumen bedankt sich der Erste Stadtrat Georg Robra bei Dorothea Welzel (links) und Ursula Stegen vom Kunstverein Barsinghausen für die künstlerische Ausgestaltung seines Büros. Den Schwerpunkt dabei bilden Arbeiten von Hannes Meinhard. Quelle: Andreas Kannegießer
Barsinghausen

Die Idee stamme von Robra, berichtete Kunstvereinsvorsitzender Friedrich Holtiegel am Donnerstag bei der Präsentation der Aktion. Der Erste Stadtrat würdigte das kulturelle Leben in Barsinghausen, das von Künstlern und Ehrenamtlichen gleichermaßen getragen werde. Das Rathaus biete eine Plattform für die Werke örtlicher Künstler, sagte Robra und dankte dem Kunstverein dafür, dass aus den für die Bürger zugänglichen Räumen „eine Präsentationsfläche für Kunst geworden ist“.

Vorstandsmitglied Ursula Stegen hat die Aufgabe übernommen, die Kunstwerke auszuwählen. Beim Rahmen und Aufhängen der Werke in den Büros hat Dorothea Welzel mitgewirkt. „Ich habe lange überlegt, welche Auswahl ich treffe“, berichtete Stegen. Schließlich sei die Wahl auf sieben Aquarelle und eine Skulptur des Eisenbildhauers Hannes Meinhard gefallen. „Er ist ein auf nationaler Ebene bekannter Künstler“, betonte Stegen. Ergänzt wird ihre Auswahl unter anderem von zwei Collagen von Schülern des vierten Jahrgangs der Ernst-Reuter-Schule, die in einem Workshop der Kunstschule Noa Noa entstanden sind. Deren leuchtende Farbigkeit passt gut zu den eher zurückhaltend gestalteten Arbeiten von Hannes Meinhard.

Der Raumeindruck in seinem Büro mit der Skulptur vor dem Fenster und dem Ausblick auf das Kloster dahinter sei jetzt „total stimmig“, lobte Robra. Die Kunstwerke seien auch ein guter Aufhänger für die Kommunikation mit Besuchern, hat der Erste Stadtrat nach einigen Tagen bereits festgestellt. „Die Kunst beginnt zu wirken im Gespräch“, sagte er. Alle künstlerischen Arbeiten sind Leihgaben, die bei Bedarf auch ausgetauscht werden können, wie der Kunstverein betonte.

Von Andreas Kannegießer

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