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Umland Barsinghausen Nachrichten Erst ein Konzept, dann kommt neuer Jugendraum
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16:34 11.12.2017
Auf dem Spielplatz Klein Basche könnte ein zusätzlicher Jugendraum als Anbau an das vorhandene Spielhaus entstehen. Quelle: Archiv
Barsinghausen

 Die Stadt Barsinghausen will so schnell wie möglich auf den Bedarf nach einem zusätzlichen Treffpunkt für Jugendliche in der Barsinghäuser Kernstadt reagieren. Während der jüngsten Ratssitzung hat das Gremium mit großer Mehrheit beschlossen, dass auf dem Spielplatz Klein Basche ein Anbau geschaffen wird, in dem junge Menschen sich treffen und auch feiern können. Dazu sollen laut Beschluss auch die notwendigen personellen Kapazitäten zur Betreuung der Einrichtung geschaffen werden.

Wann der Anbau beginnt und wieviel Geld das Vorhaben kosten darf, hat der Rat zunächst offen gelassen. Erst einmal soll die Verwaltung ein Konzept vorlegen, wie die Stadt Barsinghausen künftig noch attraktiver für Bürger aller Altersklassen werden könnte. Auch der geplante Jugendraum soll in dieses Konzept einfließen.

Die Idee zur Schaffung eines weiteren Jugendtreffpunktes hatten die Ratsfraktionen von SPD, FDP, Grünen und Aktiv für Barsinghausen (AFB) in einem gemeinsamen Antrag formuliert. „Es gibt Bedarf für einen solchen Raum, der auch außerhalb der Öffnungszeiten des Jugendhauses Egestorf oder von Klein Basche genutzt werden kann“, betonte SPD-Ratsherr Henning Schünhof während der Ratssitzung. Eine erste grobe Schätzung der Verwaltung war vor einigen Wochen von Baukosten in Höhe von rund 500.000 Euro ausgegangen. Inzwischen wird die Zahl nicht mehr genannt. „Die Kosten sind noch nicht seriös zu beziffern“, sagte Schünhof.

Die CDU-Fraktion steht offenbar gespalten zu dem Projekt. Aus ihren Reihen und aus der AfD-Fraktion kamen die insgesamt sieben Gegenstimmen zu dem Gemeinschaftsantrag. „Jugendarbeit ist ganz wichtig“, sagte CDU-Fraktionsvorsitzender Gerald Schroth. „Aber wir vergessen das Umland.“ Barsinghausen habe viele weitere Ortsteile neben der Kernstadt und Egestorf. „Und dort findet Jugendarbeit nicht statt.“ Deshalb habe er persönlich „ein großes Problem mit dem Antrag“, argumentierte der Christdemokrat. 

Nach den Worten von Bürgermeister Marc Lahmann „sind die Ortsteile demnächst an der Reihe“. Auch SPD-Fraktionsvorsitzender Peter Messing betonte: „Wir sind selbstverständlich bereit, auch etwas für die Ortsteile zu tun.“ Max Matthiesen (CDU) regte an, die Diskussion über verbesserte Angebote für Jugendliche in den Barsinghäuser Ortschaften in einer der nächsten Sozialausschusssitzungen zu führen.

Von Andreas Kannegießer

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