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Panther ziert bald den Bunker

Barsinghausen Panther ziert bald den Bunker

Noch verhüllt eine grüne Plane den Splitterschutzbunker, der an der Einfahrt zum Feuerwehrareal steht. Doch bald schon soll das Kunstwerk, das der Feuerwehrnachwuchs gemeinsam mit der Kunstschule Noa Noa kreiert hat, alle vorbeifahrenden auf die Jugendfeuerwehr aufmerksam machen.

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Die Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehr gestalten den Bunker zum Kunstobjekt um.

Quelle: Malecha

Barsinghausen. Bereits seit Jahren reift die Idee, den martialisch wirkenden Einmannbunker in ein Kunstwerk umzuwandeln, in seinem Kopf, sagt Jugendfeuerwehrwart Stefan Sierth. "Aber wir brauchten zig Genehmigungen, bis wir ihn überhaupt hier aufstellen durften." Doch nun endlich geht es voran - auch Dank einer Spende der Volksbank in Höhe von 1400 Euro.

Der Bunker, ein Überbleibsel des Krieges, aus dem heraus die Fabrikanlagen auf dem Zechengelände überwacht wurden, soll mit dem neuen Logo der Jugendfeuerwehr verziert werden. Aus 10.000 kleinen Fließenstücken entsteht nach und nach ein etwa Pantherkopf aus Mosaik. Rund 10 Quadratmeter soll das Kunstwerk am Ende groß sein. An einen Bunker soll später nichts mehr erinnern: Einstiegsluke und Sehschlitze werden zugemauert, der Zylinder wird rundherum umgestaltet.

Bisher haben die Kinder und Jugendlichen schon die Umrisse des Pantherkopfes auf das Betongebilde geklebt, nun sind sie damit beschäftigt, hunderte bunte Fließen zu zertrümmern. "Das ist ziemlich cool", sagt der neunjährige Fynn, während er - ausgestattet mit Handschuhen und Schutzbrille - mit dem Hammer die Fließen in kleine Stücke zerschlägt. Immerhin könne man sonst nicht einfach irgendetwas zerschlagen und kaputt machen.

Sierth freut sich, dass ein lang gehegter Wunsch nun endlich Gestalt annimmt - und selbst wenn das Projekt noch nicht fertiggestellt ist, überlegt der Jugendfeuerwehrwart jetzt schon, welches kreative Projekt als nächstes angegangen werden könnte.

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Von Lisa Malecha

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