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SPD sieht noch touristisches Potential

Wichtringhausen SPD sieht noch touristisches Potential

Die Barsinghäuser SPD wünscht sich eine bessere Koordination und Vermarktung der touristischen Sehenswürdigkeiten im Barsinghäuser Stadtgebiet. „Das wäre eine Aufgabe für städtische Mitarbeiter im Bereich Stadtmarketing“, sagte Ortsvereinsvorsitzender Reinhard Dobelmann am Donnerstagabend bei einem Ortstermin in der Wichtringhäuser Windmühle.

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Fritz Weber (rechts) führt Mitglieder der Barsinghäuser SPD durch die alte Galerie-Holländer-Windmühle.

Quelle: Andreas Kannegießer

Wichtringhausen. Besuche des weithin sichtbaren Galerie-Holländers könnten etwa kombiniert werden mit einer Einkehr in der nahegelegenen Weinprobierstube auf dem Rittergut, hieß es. Allerdings hat sich die Stadtverwaltung aus der Marketingarbeit weitgehend zurückgezogen und überlässt dieses Feld privaten Vereinen. Die SPD sieht in diesem Bereich offenbar noch mehr Handlungsmöglichkeiten. Teile ihrer Sommerreise führen die Partei deshalb zu den typischen Anlaufpunkten für Besucher der Stadt. „Wir wollen wissen, welches Potenzial wir in Barsinghausen im touristischen Bereich haben“, sagte Dobelmann.

Mühlenbesitzer Fritz Weber führte die Sozialdemokraten durch das voll funktionsfähige Baudenkmal. Der 1832 errichtete Galerie-Holländer war in den vergangenen Jahren mehrfach aufwendig saniert und repariert worden. Die rund 50 Mitglieder des Mühlenvereins unterstützen die Besitzerfamilie tatkräftig und organisieren Veranstaltungen, um Einnahmen für weitere Erhaltungsmaßnahmen zu erzielen. Beim SPD-Besuch diskutiert wurde denn auch über eine für den Verein teure verkehrsbehördliche Anordnung der Stadt zum jüngsten Mühlenfest. Um die Gefahren wegen parkender Autos entlang der B 65 zu minimieren, hatte die Verwaltung für den Veranstaltungstag die Aufstellung von Halteverbotsschildern verfügt. Die Kosten für den Verein: mehr als 600 Euro, ein Drittel der Tageseinnahmen. „Die Stadt sollte nicht zum Totengräber solcher Veranstaltungen werden“, warnte der Landringhäuser SPD-Vorsitzende Ulrich Burkat.

Von Andreas Kannegießer

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