Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Das künftige Parkgelände ist zu feucht

Barsinghausen Das künftige Parkgelände ist zu feucht

Der neue Stadtteilpark am Nordrand der Kernstadt soll möglichst im Sommer 2018 fertiggestellt werden. Derzeit müssen Stadtverwaltung und Planer noch kleinere Probleme lösen. Dazu gehören insbesondere Schwierigkeiten mit der Entwässerung des Geländes.

Voriger Artikel
„Winterzauber“ zum Start ins neue Jahr
Nächster Artikel
Sturmtief „Burglind“ zieht erst am späten Abend ab

Fachdienstleiter Florian Jürgens (links) und Erster Stadtrat Thomas Wolf begutachten die aktuellen Gestaltungspläne für den Stadtteilpark.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen.  Die Verantwortlichen des Fachdienstes Planen und Bauen in der Stadtverwaltung hoffen auf trockenes Wetter und Frost in den nächsten Wochen. Unter diesen Bedingungen könnten die Bauarbeiten für den neuen Stadtteilpark am Nordrand der Kernstadt schneller vorankommen als bei anhaltend nasser Witterung, die den Boden tief macht. „Kälte würde helfen“, sagt Fachdienstleiter Florian Jürgens. Er spricht von einem „massiven Feuchtigkeitsproblem“ auf dem Gelände, das es zu lösen gelte. „Wir müssen bei der Entwässerung nachlegen.“ Zu diesem Zweck würden Mulden angelegt, außerdem sei geplant, vorhandene Gräben nochmals zu erweitern. „Ein Ingenieurbüro ist damit beschäftigt“, erläutert Jürgens. Der Kostenrahmen für das Projekt insgesamt werde aber gehalten, betont der Erste Stadtrat Thomas Wolf.

Die Modellierung des künftigen Parkgeländes mit den beiden geschwungenen Hügeln ist zwar abgeschlossen. Allerdings müssen noch größere Mengen Mutterboden bewegt werden. Ein Teil wird zur weiteren Abdeckung der Hügel, ein anderer Teil zur Gestaltung des nördlichen Teils des Parks benötigt. Bis der Mutterboden bei geeigneter Witterung eingebaut werden kann, soll er nach Jürgens’ Worten auf dem Areal des künftigen Gewerbegebiets am Calenberger Kreisel gelagert werden, das in diesem Jahr erschlossen wird.

6946f470-eeef-11e7-a318-6fb5062803d1

Die Stadtverwaltung hofft auf eine Fertigstellung des Stadtteilparks im Laufe des Sommers 2018.

Zur Bildergalerie

Die wichtigsten Gestaltungselemente des Stadtteilparks werden ein Spielplatz und ein interkultureller Garten sein. Detailfragen, etwa zur Einzäunung von Geländeteilen oder zur Anlage von Hochbeeten, werden zurzeit noch diskutiert. Ein weiteres zentrales Element des künftigen Parks ist die asphaltierte Fläche für Skater und BMX-Radfahrer am Nordrand des Areals. Die Asphaltfläche ist bereits vorhanden, allerdings fehlen noch die Hindernisse. Das Hauptelement – eine sogenannte Funbox – werde bereits auf dem Baubetriebshof gelagert, berichtet Jürgens. Einen Zeitplan für die Aufstellung gebe es noch nicht. Die Verwaltung will zunächst Gewissheit haben, welche weiteren Hindernisse und Sprungschanzen auf der sogenannten Skaterfläche platziert werden. Der Rat hatte jüngst die Deckelung der Kosten für die Herrichtung der Skaterfläche aufgehoben. In Gesprächen mit den Jugendlichen sollen nun noch einmal deren Vorstellungen und Wünsche abgefragt werden. „Dann werden wir eine neue Beschlussvorlage für den Rat machen“, kündigt Wolf an.

Wann der gesamte Stadtteilpark nutzbar sein wird, ist derzeit noch schwer absehbar. „Ziel ist die Fertigstellung im Sommer“, sagt Wolf. Letztlich hänge vieles von den Witterungsverhältnissen in den nächsten Monaten ab, ergänzt Jürgens. Die Stadtverwaltung rechnet mit Gesamtkosten von rund 300.000 Euro für den Park. Das Vorhaben wird im Zuge des städtebaulichen Sanierungsprogramms „Soziale Stadt“ großzügig von Bund und Land bezuschusst.

Von Andreas Kannegießer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Die Debatte wurde beendet
Die Debatte zu diesem Artikel ist beendet. Auf HAZ.de können Sie die Themen des Tages diskutieren – hier finden Sie die aktuellen und vergangenen Themen im Überblick.
Mehr aus Nachrichten

Bereits zum fünften Mal hat der Lions-Club für das Calenberger Land einen Adventskalender aufgelegt. Jeden Tag werden Preise vergeben im Gesamtwert von fast 10.000 Euro. Hier finden Sie täglich alle Gewinner. mehr

Ihr Kontakt zur Redaktion

Andreas Kannegießer:
Telefon: 05105 5213 - 14
E-Mail: andreas.kannegiesser@haz.de

Lisa Malecha:
Telefon: 05105 5213 - 19
E-Mail: lisa.malecha@haz.de