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Vereinsheim soll wieder Treffpunkt für alle werden

HAZ-Sommereinsatz in Groß Munzel Vereinsheim soll wieder Treffpunkt für alle werden

Dunkel und ungemütlich war es bislang im Sporthaus des TSV Groß Munzel. Der Sommereinsatz von HAZ und STIFTUNG Sparda-Bank hat nun geholfen, das Heim wieder zu einem gemütlichen und sauberen Treffpunkt für alle zu machen.

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Viele Vereinsmitglieder haben angepackt und das Vereinsheim renoviert.

Quelle: Katrin Kutter

Groß Munzel. Als der Pächter geht, lässt er nicht nur ein in die Jahre gekommenes Gebäude zurück, sondern reichlich Sondermüll und unbezahlte Rechnungen. „Der Wirt ist leider nicht sehr pfleglich mit unserem Gebäude umgegangen“, sagt Manja Bonas vom TSV-Vorstand. Nun hat die Bewirtung im Vereinsheim ein Ende gefunden – eine Gaststätte funktionierte in dem kleinen Ort einfach nicht. Doch das Gebäude sollte unbedingt erhalten bleiben. „Also wollen wir es vermieten. Das bringt aber nur Geld ein, wenn es hier schön ist“, sagt Bonas. Zusätzlich kann der Verein nun auch wieder Sportangebote im großen Saal des Heims anbieten, was vorher durch die Gaststätte nicht möglich war. Unter anderem trainiert ab sofort die Kindertanzgruppe in dem Saal, und auch eine Kooperation mit dem Tischtennisverein TTC Groß Munzel wurde angeschoben, der künftig seine Tischtennisplatten im Vereinsheim aufstellen kann.

Doch zunächst mussten die Mitglieder richtig anpacken: Denn in dem 1991 erbauten Heim hat sich seit Jahren nicht viel getan. Die Farbe blättert stellenweise von den Wänden ab, nur wenige der uralten Lampen funktionieren noch. Die Räume wirken deshalb düster und ungemütlich. Doch genug Geld, um das Gebäude auf einen Schlag alleine zu renovieren, hat der Verein nicht. Also schrieb das Team die Initiative „Sommereinsatz“ der HAZ und der STIFTUNG Sparda-Bank an und bat um Hilfe.

Mehr als 15 Helfer haben sich nun getroffen, um das Haus wieder hübsch zu machen. „Nur wenn es hier anständig aussieht, wollen die Leute unsere Räume auch mieten“, sagt Siegfried Müller, der bereits beim Bau des Hauses geholfen hat und sich jetzt um die Elektrik kümmert. Damit hat er einiges zu tun, denn die Lampen im Vereinsheim sind fast 20 Jahre alt und müssen komplett gegen stromsparende Lampen ausgetauscht werden. „Wenn man in einem Verein ist, dann sollte man sich auch einbringen“, begründet der Fachmann seinen Sonntagseinsatz.

Auch die alten, zum Teil schimmeligen Kühlschränke und Truhen wurden gesäubert und je nach Zustand entsorgt oder verkauft, alle Räume wurden gestrichen. Bilder der Sparten-Mitglieder sollen schon bald die Wände zieren. Bonas hofft, dass das Haus nun wieder ein Treffpunkt für alle Interessierten, aber vor allem auch für die Jugend werden kann – sei es zum Sport treiben, zum Frühstücken und Klönen oder für private Feiern.

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Von Lisa Malecha

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