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14:08 22.02.2018
40 Anwärter nehmen an der mehrwöchigen Truppmann-Ausbildung teil. Quelle: Marcel Sacha
Gehrden

 Es sind harte und anstrengende Tage, die vor den 40 Teilnehmern des Truppmann-Lehrgangs stehen. Seit einer Woche pauken und üben sie mindestens 14 Stunden pro Woche, um den ersten Teil des Lehrgangs erfolgreich abzuschließen. Denn erst dann dürfen sich die neuen Mitglieder ihrer jeweiligen Einsatzabteilungen offiziell Feuerwehrmann nennen und an Einsätzen teilnehmen.

Die angehenden Truppmänner kommen zum Großteil aus Gehrden und Wennigsen. Zwölf Teilnehmer sind in den Wehren der Burgbergstadt aktiv, 23 haben ihren Wohnsitz in Wennigsen. Hinzu kommen drei Kameraden aus Langreder und zwei aus Weetzen. Ein Viertel von ihnen sind Frauen. „So viele Teilnehmer hatten wir die letzten Jahre nicht“, sagt der erfahrene Ausbilder Achim Flohr. Seit diesem Jahr steht ihm Joachim Bull aus Wennigsen zur Seite.

Nachdem unter Woche die ersten Theoriestunden in der Waldorfschule Sorsum bewältigt wurden, stand am Wochenende die erste praktische Unterrichtseinheit auf dem Gelände der Gehrdener Feuerwehr an. So probten die Teilnehmer beispielsweise die Vorbereitung eines Löschangriffs sowie die korrekte Aufstellung einer vierteiligen Steckleiter, wie sie auf jedem Löschfahrzeug zu finden ist. Doch auch die Verkehrssicherung und das Erlernen verschiedener Knoten gehört zum Pflichtprogramm einer Truppmann-Ausbildung. „Das Feuerwehrhaus in Gehrden ist aufgrund seiner Größe ideal dafür geeignet“, sagt Bull.

Bis zum 17. März müssen die Teilnehmer ihre Feierabende und Wochenenden noch opfern. Dann steht die Abschlussprüfung an. Bis dahin muss alles sitzen – sowohl in der Praxis als auch in der Theorie. „In der Regel schließen aber fast alle den Lehrgang erfolgreich ab“, weiß Flohr.

Dann ist allerdings nur die erste Hälfte geschafft. Anschließend steht für die Teilnehmer der zweite Teil der Ausbildung an. Diese umfasst 80 Stunden, allerdings verteilt auf zwei Jahre. Erst danach dürfen sie sich offiziell als Truppmann bezeichnen.

Von Marcel Sacha

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