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Umland Barsinghausen Nachrichten Vier Millionen Euro Schaden nach Feuer
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21:57 04.11.2011
Von Andreas Kannegießer
Die Halle der Firma Kluth wurde durch das Feuer völlig zerstört. Quelle: Elsner
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Barsinghausen

Nach dem Großfeuer auf dem Gelände des Styroporherstellers Kluth in Barsinghausen schätzt die Polizei den Schaden auf vier Millionen Euro. Brandermittler haben die Überreste der Lagerhalle am Freitag untersucht und nach der Ursache der Feuers geforscht. Sie gehen davon aus, dass ein technischer Defekt oder fahrlässiges Verhalten die Flammen auslöste.

Das Gebäude brannte vollständig nieder; die Polizei teilte am Freitag mit, dass es aufgrund des Ausmaßes der Zerstörung nicht mehr nachzuvollziehen sei, an welcher Stelle die Flammen aus welchem Grund ausbrachen. Bei dem Großfeuer sind in der Halle rund 2000 Kubikmeter Styropor sowie eine Produktionsanlage für Styropor vernichtet worden.

Die Firma Kluth hatte die Maschine erst vor kurzer Zeit angeschafft und rund 1,5 Millionen Euro investiert. Die Flammen schlugen meterweit in den Himmel und griffen auf zwei weitere Hallen über. Zeitweise kämpften mehr als 300 Feuerwehrleute gegen das Feuer. Unterstützung erhielten die freiwilligen Feuerwehren von der Flughafenfeuerwehr Hannover sowie der Feuerwehr vom Fliegerhorst in Wunstorf.

Die Firma Kluth ist auf die Herstellung von Flachdächern spezialisiert. Für die Isolation werden große Mengen an Styropor benötigt. Im vergangenen Jahr produzierte das Familienunternehmen rund 110.000 Kubikmeter.

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