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Burgdorf Bei Campus Culinaria kommen alle miteinander ins Gespräch
Umland Burgdorf Bei Campus Culinaria kommen alle miteinander ins Gespräch
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06:40 11.03.2019
Die Besucher des Campus-Culinaria-Abends bereiten die Speisen zu. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
Burgdorf

„Ich finde die Gewürze der asiatischen Küche spannend und möchte erfahren, wie sie richtig angewendet werden“, sagt Elke Solle. Das sei ihre Motivation gewesen, den Campus-Culianria-Abend der St.-Pankratius-Kirchengemeinde zu besuchen, an dem am Wochenende asiatische Gerichte gekocht wurden. Solle, neun weitere Teilnehmerinnen und zwei Männer bereiteten im Spittasaal und in der Küche der Kirchengemeinde mit dem Campus-Culinaria-Team und Mingjun Jin, einem seit dreieinhalb Jahren in Burgdorf lebenden Chinesen, zehn – überwiegend chinesische – Speisen zu.

Die Campus-Culinaria-Abende gibt es seit fünf Jahren, sie finden fünfmal im Jahr statt und stehen jedes Mal unter einem anderen Motto. „Das Thema asiatische Küche hat mich besonders interessiert, weil ich gerade zwei Wochen lang in Asien war“, berichtete Elke Reineking, die zum zweiten Mal dabei war. Dieter Kruse kocht nach eigenen Worten schon viele Jahre chinesisch: „Es ist eine interessante Geschmacksrichtung. Es ist ein sehr bekömmliches Essen, das eher gemüse- als fleischlastig ist.“ „Wir kochen und essen gerne und wollen neue Menschen kennenlernen“, sagten Gabriele und Gerd Lewin. Laut Bettina Boronczyk organisieren Caroline Singer, Anneke Bongert und Claudia Bauer die Abende „immer ganz liebevoll“.

„Ich finde es eine tolle Sache, dass ich die asiatische Küche präsentieren darf“, sagte Jin, der ebenfalls gern in seiner Freizeit kocht. Deshalb habe er sofort zugesagt, als ihn Bongert vor vier oder fünf Monaten gefragt habe, ob er chinesische Gerichte vorstellen wolle.

Nach der Begrüßung verteilte Bauer zehn Rezepte an die Teilnehmer, die die Organisatorinnen gemeinsam mit Jin ausgesucht hatten. In Kleingruppen bereiteten Gäste und Mitglieder des Campus-Culinaria-Teams Süßkartoffelcurry, gebratene Eier mit Tomaten, Saté-Spieße, Brokkoli mit Hähnchen und Cashewkernen, Sushi mit Lachs und die übrigen Speisen zu. Während sie Süßkartoffeln und gekochte Tomaten schälten, Fleisch und Lachs klein schnitten, Erdnüsse rösteten, Reis kochten und Hähnchenfleisch in einer Wokpfanne brieten, spielte im Hintergrund chinesische Musik. Während der Zubereitungen gab es als „Gruß aus der Küche“ gefüllte Tofuwürfel. Ihren Durst konnten die Teilnehmer während der Arbeiten mit dem indischen Joghurtgetränk Lassi stillen.

Nach mehr als zwei Stunden waren alle Speisen fertig, und die Gäste sowie das Campus-Culinaria-Team konnten sich am gedeckten Tisch niederlassen. „Zusammen zu essen, ist urchristlich“, sagte Singer. Wichtig sei, dass alle während des Essens miteinander ins Gespräch kämen. Deshalb sei die Teilnehmerzahl stets begrenzt. Weil die Teilnehmer schon bei den Zubereitungen miteinander reden müssten, falle es Menschen, die sich vorher nicht kannten, leichter, sich während des Essens zu unterhalten.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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