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Burgdorf Politiker entscheiden über Zuschuss für TSV
Umland Burgdorf Politiker entscheiden über Zuschuss für TSV
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11:05 16.09.2018
Die Fußballabteilung der TSV Burgdorf will für 400.000 Euro einen neuen Umkleidetrakt neben der Stadiontribüne bauen. Quelle: Joachim Dege (Archiv)
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Burgdorf

Die Fußballabteilung der TSV Burgdorf will im Stadion neben der Tribüne für seine 381 Mitglieder einen neuen Umkleidetrakt bauen. 400.000 Euro soll das Vorhaben kosten. Der Verein, der gegenwärtig noch die stark sanierungsbedürftigen, weil von Schimmel befallenen Umkleiden und Duschen im Keller des Jugendkulturhauses JohnnyB. hinter dem B-Platz nutzt, wünscht sich von der Stadt einen Zuschuss in Höhe von 100.000 Euro. Eine Entscheidung darüber soll am Dienstag, 18. September, der Verwaltungsausschuss der Stadt fällen. Der Ausschuss tagt stets nicht öffentlich.

Der Ratsausschuss für Schulen, Kultur und Sport hatte sich Mitte August mit dem Zuschussantrag der TSV-Fußballer befasst, konnte sich aber zu keiner Beschlussempfehlung durchringen. Insbesondere der Vertreter der Vereine mahnte mit Blick auf die Zuschusshöhe die Gleichbehandlung aller Vereine in der Stadt an. Die Politiker zeigten sich damals einig in der Einschätzung, dass die hochverschuldete Stadt einen Zuschuss gewähren sollte, wenn auch nicht in der geforderten Höhe, sondern allenfalls 40.000 Euro. Das entspräche mit zehn Prozent der Bausumme der Sportförderrichtlinie der Stadt. Obendrein könnte die Stadt der TSV freilich ein zinsloses Darlehen gewähren, um so doch auf die beantragte Zuschusssumme zu kommen.

Die zuständige Abteilung im Rathaus schätzt, dass es 66.000 Euro kosten würde, wenn die Stadt die alten Umkleiden unterm JohnnyB. sanieren müsste. Baut die TSV neu, könnte sich die Stadt diese Ausgabe sparen, weshalb nun im Raum steht, den Zuschussbetrag entsprechend zu erhöhen. Sollte die TSV ihr Vorhaben tatsächlich realisieren, erwägt die Stadt einen Rückbau der sanitären Anlagen. Die alten Umkleiden könnten dann als Lagerräume genutzt werden. Ein Umbau, so schätzt die Stadt, würde 10.000 Euro kosten.

Von Joachim Dege

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