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Burgdorf Raumprogramm für Schulneubau steht
Umland Burgdorf Raumprogramm für Schulneubau steht
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00:18 05.08.2018
Das Gebäude der Gudrun-Pausewang-Grundschule in der Südstadt ist in die Jahre gekommen und marode. Die Stadt plant einen Neubau. Quelle: Dege
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Burgdorf

Bereits im Frühjahr waren die Schulleitung der Gudrun-Pausewang-Grundschule an der Grünewaldstraße wiederholt mit der Schulverwaltung der Stadt zusammengetroffen, um abzustimmen, wie der geplante Schulneubau beschaffen sein muss, damit er dem neuen pädagogischen Konzept gerecht wird. Das Ergebnis ist ein Raumprogramm, das die Stadtverwaltung am Montag, 13. August, den Kommunalpolitikern im Ratsausschuss für Schulangelegenheiten vorstellen will.

Bis die Schule in ihren Neubau einziehen kann, werden noch einige Jahre ins Land ziehen. Ende Mai hatte Stadtrat Michael Kugel klargestellt, dass der IGS-Neubau und die Grundschulerweiterung in Otze Vorrang hätten. Dies spiegelt sich auch in der Beschlussvorlage zum Raumprogramm der künftigen Pausewang-Schule wider. Dort ist von vier Jahren Vorbereitungs- und Planungszeit die Rede. Zudem kalkuliert die Stadt mit zwei Jahren Bauzeit, sodass mit einem Einzug frühestens 2025 zu rechnen ist. Vorausgesetzt, die Gebäudewirtschaftsabteilung im Rathaus legt, wie sie es vorhat, bis März 2019 die vorgeschriebene Wirtschaftlichkeitsuntersuchung vor und der Rat bringt den Neubau danach auf den Weg.

Seit Oktober 2017 liegt das neue pädagogische Konzept der Südstadt-Grundschule vor. Es bildete die Basis für die auf eine Vierzügigkeit ausgelegten Raumanforderungen, die Schulleiterin Dorit Steenken gegenüber der Stadt vertrat. Im Wesentlichen bekam die Schule zugestanden, was sie sich wünscht – mit leichten Abstrichen. Im Neubau soll jeder Jahrgang vier Unterrichtsräume haben, dazu drei Gruppenräume (ein großer und zwei kleine) sowie einen kombinierten Lehr- und Materialraum. Die Unterrichtsräume sollen jeweils 64 Quadratmeter groß sein, was sich an den in Hannover geltenden Standards orientiert.

Die Schule soll einen Schulkindergarten bekommen, eine kleine Schülerküche, ein Forscherlabor für die Naturwissenschaften und sieben Fachunterrichtsräume. Abgespeckt wurde das Wunschprogramm um einen Kunstraum, einen gepflasterten Schulhofbereich für Verkehrssicherheitsprogramme und eine Unterstellgarage. Derweil soll die Schule einen separaten Verwaltungstrakt erhalten.

Einzig die Größe des Lehrerzimmers –vorgesehen ist auch ein Ruheraum fürs pädagogische Personal – ist noch nicht ausgemacht. Die Entscheidung obliegt den Schulpolitikern. Als Gemeinschaftsräume schließlich sieht das Raumprogramm neben Aula, Mensa, Küche eine Schulbücherei mit drei PC-Arbeitsplätzen und einen großen Freizeitraum für den Ganztagsbereich vor. Die Sozialarbeiterin erhält ein eigenes Büro und überdies einen Trainings- sowie einen Rückzugsraum.

Von Joachim Dege

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