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Burgdorf Stadt beseitigt die Stolperfallen an Marris-Mühlenweg
Umland Burgdorf Stadt beseitigt die Stolperfallen an Marris-Mühlenweg
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08:42 14.03.2019
Die Verwaltung plant die Sanierung des Gehwegs am Marris-Mühlenweg. Quelle: Antje Bismark
Burgdorf

Den östlichen Gehweg an Marris-Mühlenweg saniert die Stadt zwischen Schillerslager Straße und Höhenweg ab dem Herbst dieses Jahres in vier Bauabschnitten – die Gesamtkosten liegen nach Aussage von Tiefbauamtschef Rainer Herbst bei 105.000 Euro. Das Vorhaben billigte in dieser Woche der Verwaltungsausschuss in nichtöffentlicher Sitzung, dazu gehört auch die Abrechnung der Baukosten mit den Anliegern.

Schon jetzt weist ein Schild die Fußgänger auf die Stolperfallen hin: So gibt es zwischen den Gehwegplatten größere Abstände, die Steine haben sich zudem streckenweise verschoben und sorgen so für Probleme bei Passanten mit Rollatoren. Als Gründe für den unebenen Weg, der in den 1970-er Jahren erstellt wurde, nennt die Verwaltung einen nicht mehr zeitgemäßen Unterbau und Bäume, die auf dem drei bis fünf Meter breiten Grünstreifen zwischen Fahrbahn und Gehweg wachsen. Deren Wurzeln haben die Platten zum Teil hochgdrückt, so dass Mitarbeiter des Bauhofs bereits einige Steine entfernen und durch eine wassergebundene Decke ersetzen mussten.

Sanierung dauert vom Herbst 2019 bis Frühjahr 2020

„Es ist damit zu rechnen, dass sich diese Entwicklung fortsetzt“, heißt es in der Drucksache, über die jetzt die Politiker abstimmten. Deshalb schlägt die Verwaltung vor, den Gehweg um 50 Zentimeter auf zwei Meter zu reduzieren und die Platten unter anderem durch rote Betonrechteckpflaster zu ersetzen. Vor allem aber will die Verwaltung die Sträucher in weiten Teilen so zurückschneiden, dass ein Durchblick zwischen Fahrbahn und Gehweg wieder möglich ist. Außerdem sollen einzelne Bäume gefällt werden. In Zukunft plant die Stadt, ein- bis zweimal im Jahr eine Rasenmischung auszusäen.

Die ersten beiden Abschnitte reichen von der Schillerslager Straße bis zur Lerchenstraße, sie stehen für dieses Jahr an. Im nächsten Jahr gehen die Arbeiten dann von der Lerchenstraße bis zum Knopsberg und im vierten Schritt von dort bis zum Höhenweg. Sie sollen im Frühjahr 2020 abgeschlossen sein.

Anlieger müssen nach Aussage des Tiefbauamtsleiters nicht mit einer Kostenbeteiligung rechnen – vorerst nicht, wie Herbst betont. Zwar falle kein Straßenausbaubeitrag an, weil nur ein Bereich saniert werde. Wohl aber könne der Rat einen sogenannten Aufwandsbeschluss nach dem Straßenausbaurecht fassten. „Das werden wir den Politikern auch zeitnah vorschlagen, sobald der rechtliche Rahmen gesichert ist“, kündigt Herbst an und fügt hinzu, dafür gebe es keine Verjährung.

Von Antje Bismark

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