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Burgdorf Hundewiese: Tierhalter schöpfen Hoffnung
Umland Burgdorf Hundewiese: Tierhalter schöpfen Hoffnung
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00:17 27.07.2018
Hundehalter treffen sich im Stadtpark mit Kommunalpolitikern, um über eine von ihnen geforderte Hundefreilauffläche zu sprechen. Quelle: Privat
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Burgdorf

Die Initiativgruppe von Hundebesitzern um die frühere Ratsfrau Christine Gross dürfen wieder hoffen, dass sich ihr Wunsch nach einer Hundefreilauffläche im Stadtpark doch noch erfüllt. Immerhin hat sich jetzt der CDU/FDP-Ratsgruppensprecher und Bürgermeisterkandidat Armin Pollehn bei einem Treffen am Montagabend hinter das Anliegen der Gruppe gestellt.

Als Gross dem Rat noch angehörte, war sie gescheitert mit einem Antrag, im Stadtpark einen Hundefreilauffläche einzuzäunen. Die Ratsmehrheit hatte das mit großer Mehrheit abgelehnt. Zuletzt war in diesem Jahr auch der Traum geplatzt, in Sorgensen auf privatem Grund eine Fläche für die Vierbeiner anzulegen, nachdem Ortsvorsteher Dirk Schwerdtfeger (FDP) massiv interveniert hatte. Nun hatte Gross namens ihrer Gruppe für Montagabend Ratsmitglieder von SPD, Freien Burgdorfern, der Partei Die Linke und der CDU zu einem Treffen in den Stadtpark eingeladen, um für ihr Projekt zu werben. Ratsherr Michael Fleischmann (Linke) und Pollehn (CDU) kamen. Pollehn hatte zur Vorbereitung das infrage kommende Areal südlich des Rodelbergs vorher in Augenschein genommen.

„Das Treffen war sehr befriedigend und Hoffnung gebend“, zog Gross hinterher ein positives Fazit. Außer den beiden Kommunalpolitikern seien 18 Hundehalter gekommen, um ihren Wunsch nach einer ausgeschilderten und abgezäunten Hundewiese deutlich zu machen. Die Fläche hinterm Rodelberg mitsamt dort am Boden drapierten Baumstämme, einer Röhre für Agility-Übungen, einer Sitzbank und einem Abfallbehälter sei von der Stadt eigentlich Hundebesitzern und deren Tieren zugedacht. Nur wisse das niemand, zumal die Fläche nicht ausgeschildert sei. So komme es immer wieder zu Konflikten mit Müttern, deren Kinder dort spielten.

Pollehn sagte zu, die Ausschilderung bei der Stadtverwaltung anzumahnen. Auch gab er zu verstehen, dass er die Einfriedung des Areals mit einem 1,60 Meter hohen Drahtzaun befürwortet. Das wolle er zunächst seiner Ratsgruppe am kommenden Montag vorschlagen und dann gegebenenfalls in einen Ratsantrag gießen. „Der Park ist groß genug“, sagte der Christdemokrat. Niemand habe Einschränkungen zu befürchten. „Das würde uns völlig ausreichen“, sagte Gross. Nach deren Darstellung befürwortet auch Fleischmann das Ansinnen ihrer Initiativgruppe.

Von Joachim Dege

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