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Umland Burgdorf Nachrichten Hänigsen sagt Nein: Zwei Demos in einer Woche
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17:53 12.02.2018
Franziska Greite-Schillert (links) und Susan Feher vom Aktionsbündnis halten Ausdrucke in den Händen, die Bürger auf ihre Autoscheiben kleben können. Quelle: privat
Hänigsen/Uetze

 Das Aktionsbündnis „Hänigsen sagt Nein“ ruft die Einwohner Hänigsens und der umliegenden Ortschaften zu zwei Demonstrationen auf. Am Mittwoch, 14. Februar, treffen sich die Gegner der K+S-Pläne um 18 Uhr vor der Grundschule, wo der Hänigser Ortsrat ab 18.30 Uhr öffentlich tagen wird. Einen Tag später soll vor der Sitzung des Ratsausschusses für Verkehr, Umwelt und Planung ab 17.30 Uhr demonstriert werden. In beiden Gremien wird die offizielle Stellungnahme der Gemeinde zu den Plänen des Dax-notierten Konzerns beraten.

Ziel des Bündnisses sei es, Präsens zu zeigen und den Politikern deutlich zu machen, dass die geplante Abdeckung der Wathlinger Kalihalde und der damit verbundene Anlieferverkehr durch Hänigsen von einer breiten Mehrheit vehement abgelehnt werden. „Es geht uns nicht nur darum, den Verkehr aus Hänigsen rauszuhalten“, erklärt Michael Miethe vom Aktionsbündnis. Vielmehr sollten die Verantwortlichen die Haldenabdeckung generell überdenken. 

Die Gegner des K+S-Projekts – auch in Wathlingen und Nienhagen hat sich der Protest formiert – wollen sich laut Miethe auf keinen Fall mit möglichen Zugeständnissen auseinander dividieren lassen. „Es darf nicht sein, dass Hänigsen Ruhe hat, aber dafür der Anlieferverkehr komplett durch Nienhagen oder Wathlingen geführt wird“, betont er.

Am vergangenen Sonnabend konnten sich Interessierte an einem Stand des Aktionsbündnisses informieren und in eine Unterschriftenliste gegen die geplante Verkehrsführung der täglich mehr als 100 mit Bauschutt beladenen Lastwagen eintragen. Unterstützt wurden die Hänigser von Wolfgang Tannenberg von der BI Umwelt Uetze, Joachim Bartsch von der BI Wathlingen und dem CDU-Ratsfraktionschef Dirk Rentz.

Zudem war die SPD-Landtagsabgeordnete Thordies Hanisch gekommen. Deren Äußerung nach einem Besuch der Sehnder Kalihalde ist in Hänigsen mit Befremden aufgenommen worden. Hanisch hatte die Bereitschaft des Konzerns gelobt, das Verfahren transparent zu gestalten. „Hierzu können wir nur sagen, es gibt keine Transparenz. Das direkte Gespräch findet nicht statt“, so Miethe. Im Gegenteil, K+S bleibe der Ortsratssitzung fern – trotz offizieller Einladung.

Von Anette Wulf-Dettmer

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