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Umland Burgdorf Nachrichten Neue Fundraiserin nimmt die Arbeit auf
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00:26 20.05.2018
Anke Kappler soll helfen, Kirchenprojekte mithilfe von Spenden zu finanzieren. Quelle: privat
Burgdorf

 Sie hat zwei Berufe, einen Doktortitel und viel Erfahrung im Veranstaltungsmanagement: Anke Kappler wechselt aus Langenhagen auf die Stelle der Fundraiserin beim Kirchenkreis Burgdorf. Anfang dieser Woche nahm sie die Arbeit auf.

Kappler übernimmt die zuletzt vakante Stelle von Marcus Dohm, der bereits zum 1. April als Referent für Aus-, Fort- und Weiterbildung im Evangelischen FundraisingService (EFS) der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers ging. Wie zuvor Dohm ist auch Kappler beim Kirchenkreis Burgdorf angestellt und hat ihr Büro in der Superintendentur am Spittaplatz neben der St.-Pankratius-Kirche. Zuständig ist sie auch noch für den Kirchenkreis Burgwedel-Langenhagen und somit für die Finanzierung von Kirchenprojekten aller Art in insgesamt 36 Gemeinden beider Kirchenkreise.

Kappler ist promovierte Kunsthistorikerin und Bauforscherin. Die 44-Jährige ist verheiratet und Mutter von drei Kindern. In Langenhagen war sie Koordinatorin eines Familienzentrums. Von dort bringt sie Erfahrung mit in der Konzeptentwicklung, dem Aufstellen von Finanzierungsplänen, dem Einwerben von Spenden sowie bei der Planung und Organisation von Veranstaltungen. Ihre neue Aufgabe geht sie hoch motiviert an: „Hier kann ich etwas bewegen. Fundraising bietet uns die Möglichkeit, wichtige Projekte zu finanzieren“, lässt sie sich in einer Mitteilung des Kirchenkreises zitieren.

Es sei deutlich zu spüren, dass Kapplers Herz für das Fundraising schlage, lobt Superintendentin Sabine Preuschoff die neue Mitarbeiterin: „Eine solche Motivatorin brauchen wir an dieser Stelle. Denn nur wer selber brennt, kann in anderen Feuer entfachen.“

Kirche hat das Spendensammeln professionalisiert

Spenden hat die Kirche von jeher erhalten und immer gern angenommen. Was also ist Fundraising? Die Kirchenkreis Burgdorf und Burgwedel-Langenhagen, für die Anke Kappler künftig als Fundraiserin unterwegs ist, erklären das so: Fundraising sei eine professionelle Herangehensweise an das Gewinnen von Geldgebern.

Bis in die 1990-er Jahre hinein habe die Kirche noch fast alle Arbeitsbereiche und Projekte mit Kirchensteuereinnahmen finanzieren können. Wegen zunehmender Kirchenaustritte und damit verbundener Steuereinbußen habe dann in den zurückliegenden Jahrzehnten das Einwerben von Spenden an Bedeutung gewonnen. Dabei gehe es nicht darum, Menschen einmalig Geld aus der Tasche zu ziehen, versichern die Kirchenkreise. Ziel sei es vielmehr, „Menschen langfristig für die Arbeit der Einrichtungen und Gemeinden zu interessieren, ihre Wertschätzung und ihre Unterstützung zu gewinnen“.

Fundraiser unterstützen bei der Öffentlichkeitsarbeit für Kirchenprojekte, beim Projektmanagement, dem Verfassen von Spendenaufrufen. Sie helfen ferner bei Aufbau von Stiftungen, der Gründung von Fördervereinen, organisieren Spendenaktionen und werten diese aus. Der Kirchenkreis stellte 2004 seinen ersten Fundraiser ein. Der Kirchenkreis Burgwedel-Langenhagen folgte zwei Jahre später. An einem eigens eingerichtete Fundraising-Stammtisch tauschen sich alle ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter, die an Spendenprojekten beteiligt sind, regelmäßig aus.

Von Joachim Dege

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