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Lagert die Stadt die Telefonzentrale aus?

Burgdorf Lagert die Stadt die Telefonzentrale aus?

Gegen eine kurzfristige Auslagerung der Telefonzentrale nach dem Uetzer Modell hat sich jetzt die Verwaltung in einer Stellungnahme ausgesprochen, über die der Ausschuss für Haushalt, Finanzen und Verwaltungsangelegenheiten am Montag, 25. September, diskutiert.

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Der Finanzausschuss spricht über eine mögliche Auslagerung der städtischen Telefonzentrale.

Quelle: Symbolbild

Burgdorf. Angeschoben hat die Debatte der CDU-Ratsherr Rüdiger Nijenhof. Er verweist in einer Anfrage auf die Gemeinde Uetze, die ihre Telefondienste an das Service Center Wolfsburg ausgelagert hat und seitdem neben der Kostenersparnis auch eine Entlastung der Mitarbeiter verzeichnet.

Mittelfristig sei eine Auslagerung der Telefonzentrale durchaus vorstellbar, heißt es in dem Antwortschreiben von Bürgermeister Alfred Baxmann. Gleichwohl sehe er in wirtschaftlicher Hinsicht keine nennenswerten Einsparpotenziale – Uetze zahle jährlich etwa 60 000 Euro für die Dienstleistung. Eine Umstellung auf einen externen Anbieter biete sich erst mit einem Personalwechsel auf der betroffenen Stelle an, sie benötige zudem eine intensive Vorbereitung. „Zur Umsetzung einer solchen Integration ist eine umfangreiche Zusammenstellung und fortlaufende Aktualisierung des Daten- und Informationsbestandes in Bezug auf die Stadt Burgdorf notwendig“, hebt Baxmann hervor.

Seinen Angaben zufolge übernimmt derzeit ein Mitarbeiter am Informationstresen im Rathaus III die zentrale Durchwahl, wenn während der allgemeinen Öffnungszeiten Fragen auftauchen. „Die Vertretung obliegt einer Kollegin aus dem Bürgerbüro“, heißt es in dem Schreiben. Darin weist Baxmann außerdem darauf hin, dass Burgdorf im Gegensatz zu Uetze derzeit noch nicht die zentrale Behördennummer 115 nutze.

Auf der Tagesordnung des Ausschusses stehen unter anderem noch ein Antrag der Linken zur Übertragung von Ratssitzungen im Internet und eine Mitteilung der Stadt zum Arbeitsschutz auf dem Bauhof. Daraus geht hervor, dass die Verwaltung eine sechsstellige Summe für einen Um- und Neubau investieren muss – um die derzeit mangelhaften Duschmöglichkeiten zu verbessern und die vorgeschriebene Trennung von schmutziger und sauberer Kleidung für Mitarbeiter auf dem Saugspülwagen zu schaffen. Momentan ist die Zahl der Duschen und Waschplätze für die 20 Beschäftigten zu knapp bemessen, zudem reicht der niedrige Wasserdruck nicht aus, Umkleidemöglichkeiten fehlen komplett. Diese Missstände will die Stadt jetzt kurzfristig beheben.

Die Sitzung des Ausschusses für Haushalt, Finanzen und Verwaltungsangelegenheiten beginnt um 17 Uhr im Rathaus II, Vor dem Hannoverschen Tor 1. Nach der Sitzung können Einwohner den Politikern und den Mitarbeitern der Verwaltung ihre Fragen stellen.

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