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Nachrichten Fusion des Südlink-Widerstands
Umland Burgdorf Nachrichten Fusion des Südlink-Widerstands
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18:54 06.01.2015
Von Joachim Dege
Sorgensens Ortsvorsteher Dirk Schwerdtfeger (links) sammelt Unterschriften gegen den Südlink: Marion und Ingolf Haertelt machen mit. Quelle: Joachim Dege
Burgdorf

Fortan wollen die Bürgergruppen in Dachtmissen, Sorgensen, Ramlingen-Ehlershausen, Otze und Hülptingsen an einem Strang ziehen, um die Gleichstromtrasse Südlink auf Burgdorfer Boden zu verhindern. Auch die Sichtweise des Naturschutzbundes fließe in die Überlegungen der Bürgerinitiative ein, denn zwei Akteure in der zwölfköpfigen Steuerungsgruppe seien dort aktiv, heben die beiden BI-Sprecherinnen Angelika Möller und Claudia Ruhs hervor.

Der bereits Anfang Dezember angekündigte Zusammenschluss erfolgte laut Möller kurz vor Weihnachten. Am Montag kam die BI erneut zusammen, um das gemeinsame Vorgehen zu verabreden. Ein Faltblatt, mit dem die Aktivisten auf dem Wochenmarkt und anderen Plätzen mit Publikumsverkehr die Burgdorfer für den Widerstand gegen eine Stromautobahn sensibilisieren wollen, soll nächste Woche in Druck gehen. Außerdem will die BI die für Burgdorf zuständigen Bundestagsabgeordneten Caren Marks (SPD) und Hendrik Hoppenstedt (CDU) persönlich anschreiben und um Stellungnahmen bitten. Ein leicht abgeändertes Schreiben soll zudem an alle am Südlink-Genehmigungsverfahren beteiligten Behörden, an sämtliche Kommunal- politiker und an die Landtags- abgeordneten gehen.

„Wir haben den Wunsch, dass die Stadt das innovative Potenzial der Bürger einbezieht. Die Bürger wollen beteiligt werden“, macht Ruhs klar. Sie fordert interessierte Bürger deshalb auf, die Treffen der Anti-Südlink-Gruppierungen in den Dörfern zu besuchen und sich dort einzumischen. Jede dieser Gruppen sei aufgefordert, eigene Aktivitäten zu entfalten.

Die Steuerungsgruppe tagt laut Möller und Ruhs weiter nicht öffentlich. Sie solle klein bleiben, um die Arbeitsfähigkeit zu erhalten. Das nächste Treffen sei für nächste Woche verabredet. „Wir arbeiten in kleinen Schritten auf die Informationsveranstaltung der Stadt Ende Januar hin.“ Dort will die BI der Stadt die gesammelten Unterschriften sowie eine Dokumentation von Sachargumenten überreichen.

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