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Umland Burgdorf Nachrichten Gemeinde will keine Oberstufe für IGS
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00:40 20.04.2018
Die Aurelia-Wald-Gesamtschule im Schulzentrum in Uetze soll nach dem Willen der Schulverwaltung im Rathaus keine Oberstufe einrichten dürfen. Quelle: HAZ-Archiv (Schiller)
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Uetze

 Die Gemeinde will als Schulträger keine Oberstufe für die IGS beantragen. Das geht aus einer Beschlussvorlage hervor, über die der Schulausschuss des Gemeinderats am Donnerstag berät.

Die Schulleitung der Aurelia-Wald-Gesamtschule (AWG), an sich der eine Arbeitsgruppe mit der Einrichtung einer Oberstufe befasst, zeigte sich auf Nachfrage überrascht und irritiert. Niemand habe mit ihm oder dem Schulvorstand vorher darüber gesprochen, sagte Schulleiter Frank Stöber dieser Zeitung. Erst am Montagnachmittag hatte die Gemeindeverwaltung die betreffende Beschlussvorlage auf ihrer Internetseite für die Öffentlichkeit online gestellt.

Im Kern schlägt die Schulverwaltung im Rathaus den Kommunalpolitikern vor, an der IGS keine Oberstufe einzuführen beziehungsweise als Schulträger eine solche gar nicht erst zu beantragen bei der Landesschulbehörde. Und zwar mit dem erklärten Ziel, das Gymnasium zu stärken. Wenn Schüler der Gesamtschule später das Abitur ablegen wollten, sei das „vor Ort bequem möglich“, heißt es in der Beschlussvorlage. Das Gymnasium biete Spanisch als zweite Fremdsprache ab Jahrgang 11 sowie entsprechenden Förderunterricht für wechselwillige Gesamtschüler an. Diese Angebote hätten sich bei Realschülern mit Abiturambitionen bereits bewährt. 

Die Alternative: Gesamtschüler können jederzeit auch an die Oberstufe der IGS nach Burgdorf wechseln. Mit der Stadt Burgdorf habe die Gemeinde Einigkeit darüber erzielt, „circa zehn Schüler pro Jahrgang aus der Gemeinde Uetze als kalkulatorische Größe zunächst beim Neubauvorhaben der IGS zu berücksichtigen“. Dass in der Nachbarkommune bislang noch gar nicht entschieden ist, ob dort die durchaus umstrittene Oberstufe eingerichtet werden soll, steht in der Vorlage der Gemeindeverwaltung nicht. Trotzdem erbittet die Verwaltung vorsorglich schon einmal Zustimmung zur Zahlung des gegebenenfalls nach Burgdorf zu überweisenden Schulgeldes in Höhe von 14.220 Euro im Jahr.

Der Ausschuss tagt am Donnerstag, 19. April, öffentlich im Sitzungssaal A und B im Rathaus. Die Sitzung beginnt um 18 Uhr.

Von Joachim Dege

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