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Sturm: Feuerwehr muss Bäume beseitigen

Burgdorf Sturm: Feuerwehr muss Bäume beseitigen

Quer durch das Stadtgebiet ziehen sich die Schäden, die Sturm Herwart am Sonntag verursacht hat – für die Freiwilligen Feuerwehren bedeuteten dies am Ende des Tages mehr als zehn Einsätze.

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Erneut hat die Feuerwehr Burgdorf am Sonntag etliche Bäume beseitigen müssen - Sturm Herwart hatte sie umgeweht.

Quelle: Feuerwehr

Burgdorf. Hültpingsen: Dort stürzte bereits in der Nacht eine große Tanne an der Bundesstraße 188 zwischen Hülptingsen und Altmerdingsen auf die Fahrbahn. „Der Baum hatte beim Sturz auch noch mehrere dicke Äste einer Eiche mitgerissen“, sagte Ortsbrandmeister Jörg Ehrhardt, der von 3 bis kurz vor 4 Uhr mit acht weiteren Ehrenamtlichen den Baum beseitigte und die Fahrbahn reinigte. In der Zeit blieb die Straße gesperrt. Otze: Der erste Alarm ging um 9.44 Uhr ein, wie Ortsbrandmeister Markus Kurowski sagte. Seinen Angaben zufolge lag eine große Tanne auf der Worthstraße, die die Einsatzkräfte zersägen musste. Kaum waren die neun Feuerwehrleute wieder zu Hause, mussten sie um 10.39 Uhr zur Kreisstraße 133 zwischen Ehlershausen und Nienhagen fahren und einen Baum beseitigen.

Schillerslage: An der Straße hinter dem Friedhof hatte der Sturm gegen Mittag eine Linde teilweise umgerissen, die drei Stämme hatte. „Zwei davon standen nicht mehr, der dritte drohte ebenfalls umzustürzen“, sagte Ortsbrandmeister Timo Scheffer. Die 14 Einsatzkräfte sicherten den Bereich und sperrten ihn ab, damit Passanten sich nicht verletzen können.

Burgdorf: In der Stadt begann die Einsatzserie um 6.14 Uhr mit einem Baum, der am Marris-Mühlenweg auf ein Auto gekracht war. Nach Aussage von Feuerwehrsprecher Christian July koordinierten Stadtbrandmeister Dennis Frederik Heuer und Ortsbrandmeister Florian Bethmann die Einsätze von der Wache Vor dem Celler Tor. Denn es folgten umgestürzte Bäume am Weferlingser Weg, auf der Bundesstraße 3 und an der Schulstraße. Dort hatten Besitzer eine Einfamilienhauses Glück: Ein alter Baum drohte zwar vom Nachbargrundstück auf das Dach des Wintergartens zu fallen. „Doch die Wurzel hielt, so dass es keine Beschädigungen gab“, sagte July.

Ramlingen-Ehlershausen: In dem Doppeldorf ging der erste Alarm um 3.54 Uhr ein. Um 13 Uhr folgte der zweite, dieses Mal hatten Anwohner am Rehsprung die Feuerwehr alarmiert, weil der Sturm einen Baum vom Nachbargrundstück auf ihr Haus drückte. Kurze Zeit später mussten die Feuerwehrleute, unterstützt von Einsatzkräften aus Burgdorf, an der Marderstraße eine 25 Meter hohe Kiefer mit der Drehleiter in Meter-Stücken abtragen. „Dort hatte Xavier schon gewütet“, sagte der Stadtbrandmeister. Nun hätten Böen und nasser Boden dafür gesorgt, dass der nächste Baum auf ein Haus zu fallen drohte. Wegen der dichten Bebauung mussten die Feuerwehrleute von der Rosenstraße aus arbeiten.

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